Annette bloggt

Mein Weg zu mehr Fairantwortung
Allgemein

Wir wollen keine Blumen

8. März 2019

Heute ist Weltfrauentag. Ich habe von jemandem Schokolade geschenkt bekommen. Und ihr?

Früher fand ich den Weltfrauentag immer überflüssig, und ich habe mich geärgert, dass mir gratuliert wurde. Schließlich ist es nicht mein Verdienst, dass ich eine Frau bin. Heute schätze ich den Weltfrauentag (auch wenn ich das gratulieren immer noch doof finde), weil er mich an starke Frauen erinnert, die schon vor Jahrhunderten oder Jahrzehnten für die Gleichberechtigung gekämpft haben (in diesem Zusammenhang empfehle ich den Film „Suffragrette“ der zB gestern auf 3Sat kam), und er erinnert mich daran, dass es weltweit noch immer unzählige Frauen gibt, die nicht gleichberechtigt sind.

In der FAZ online kam heute ein Artikel über Gleichberechtigung der mir teilweise aus der Seele spricht. Auch ich will keine Blumen (oder Schokolade), sondern abends ohne Angst unterwegs zu sein, und gleiche Bezahlung.

Hier ist der Artikel.

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Allgemein

Nazivergangenheit

7. März 2019

Wusstet ihr, dass die deutsche Nazivergangenheit selbst in Kleinigkeiten heute noch nachwirkt? Kürzlich habe ich zufällig erfahren, dass unser „Buchstabieralphabet“ beeinflusst ist.

Und war hieß es vor 1926, bzw. 1934 nicht  „D wie Dora“, „J wie Julius“, „N wie Nordpol“ und „S wie Siegfried“, sondern „D wie David“, „J wie Jacob“ „N wie Nathan“ und „S wie Samuel“.

Die jüdischen Namen wurden somit ausgemerzt.

Ist das nicht schrecklich!? Und bis heute ist das offizielle Buchstabieralphabet nach DIN nazifiziert.

Den Wikipedia Artikel dazu findet ihr hier.

 

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Lesenswert

Becoming

5. März 2019

Ach, ein tolles Buch! Die Biographie von Michelle Obama habe ich richtig gerne gelesen. Sie erzählt von ihrem ganzen Weg, von ihrer Kindheit bis heute. Besonders interessant fand ich den Teil über ihr Studium. Wie sie als schwarze Frau in Princeton und Harvard studiert hat, und ihren Weg gegangen ist, ist wirklich beeindruckend. Ein absolut lesenswertes Buch!

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Allgemein

Erbseneintopf

4. März 2019

Heute habe ich einen Versuch gestartet der leider beim Ehemann (Fleischesser) nicht gut ankam. Ich fands trotzdem lecker.

Zutaten für 2-3 Portionen:

400g tiefgekühlte Erbsen

500g Kartoffeln

2 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen

Pflanzenfett

500ml Gemüsebrühe

Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Kartoffeln schälen, in mundgerechte Stücke schneiden, kochen

Erbsen in ca. 100ml Wasser auftauen und kochen

Zwiebeln und Knoblauch schälen und sehr klein schneiden, in Pflanzenfett mehrere Minuten gut anbraten

mit der Gemüsebrühe ablöschen, gekochte Erbsen mit restlichem Kochwasser zugeben, gekochte Kartoffeln hinzufügen, kräftig abschmecken

10 Minuten köcheln lassen, nebenbei immer wieder umrühren

Guten Appetit!

 

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vegane Rezepte

Rezept Spaghetti 1 (vegan)

1. März 2019

Heute gab es mal wieder ein leckeres veganes Gericht, das sehr schnell geht, und idiotensicher ist! Und Spaghetti gehen doch immer (darum auch die Nr. 1, es werden bestimmt noch weitere Rezepte folgen)!

Zutaten für 2 Personen:

200g-250g Spaghetti

2 -3 Karotten

1-2 Zucchini

1 Esslöffel Tomatenmark

1 Esslöffel Mandelmus

italienische Kräutermischung, Salz, Pfeffer

Öl

Zubereitung:

Spaghetti kochen, Gemüse putzen und anschließend mit dem Sparschäler in dünne Streifen schneiden, Gemüse in reichlich Olivenöl anbraten, mit italienischer Kräutermischung würzen.

Die gekochten Spaghetti mit einem Spaghetti Schöpfer (oder Schaumlöffel) aus dem Topf holen und in die Pfanne geben, etwas Kochwassers mit in die Pfanne geben.

Gut verrühren, Tomatenmark und Mandelmus unterrühren, falls es zu trocken ist noch mehr Wasser zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Guten Appettit!

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nachhaltiges Outfit

Jeansrock und Mantel Second Hand, Bluse ca. 4 Jahre alt

Ich habe heute die Kategorie „heutiges Outfit“ in „nachhaltiges Outfit“ umbenannt.

Ich schaffe es morgens grad eh nicht mehr mein „heutiges Outfit“ zu fotografieren (und, da es jeden Tag das gleiche ist wäre es auch langweilig), sondern mache eher am Wochenende mal ein Bild, das ich dann aber erst ein paar Tage später poste. Dann ist es aber nicht mehr das heutige Outfit… Darum nun so.

Also, kürzlich hatte ich dieses Outfit an, in dem ich mich sehr wohl gefühlt habe:

Mein „neuer“ geliebter Jeansrock,  einen grauen Wintermantel den ich letztes Jahr Second Hand gekauft habe (nicht zu verwechseln mit diesem Indoor Mantel) und eine Bluse die ich vor einigen Jahren gekauft habe.  Zur Bluse gibt es eine nette Geschichte: Ich war regelmässig in einem Hotel in Oberschwaben zu Schulungen. Und einmal hing in einem Schaukasten diese Bluse (zum Verkauf von einem örtlichen Laden). Und da es genau meine Farbe ist (ein graues rosa) habe ich sie mitgenommen. Ich finde es ist eine gute Erinnerung an die vielen guten Stunden die ich dort hatte. Das freut mich, auch wenn ich sie heute selbstverständlich nicht mehr kaufen würde.

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Allgemein

Intelligenter Konsum

28. Februar 2019

Intelligenter Konsum ist nicht zuletzt die logische Antwort auf die Frage, was guter Stil eigentlich bedeutet: Er schließt den verantwortlichen Umgang mit Menschen, Ressourcen und Gütern ein.

Katharina Starlay (aus dem Buch „Clever konsumieren“)

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Allgemein

das generische Maskulinum

27. Februar 2019

In Deutschland herrscht nach wie vor das generische Maskulinum. Das bedeutet, dass um eine Allgemeinheit, oder eine gemischtgeschlechtlichte Gruppe, deren Geschlecht unbekannt oder egal ist,  gemeint ist, auf deutsch die männliche Bezeichung verwendet wird. Also z.B. „Lehrer haben oft Ferien“.

Dies führt zu einer einfacheren Lesbarkeit. Frauen sind in dieser Formulierung grundsätzlich „mitgemeint“. Denn wenn ich alle Geschlechter nennen möchte müsste ich schreiben „Lehrer (w,m,d) haben oft Ferien“, oder „Lehrer und Lehrerinnen haben oft Ferien“.

Grundsätzlich kann ich mit dem generischen Maskulinum leben. Pragmatisch wie ich bin finde ich, dass man Dinge nicht komplizierter machen muss, wie sie sind. Allerdings finde ich es manchmal auch einfach die weibliche Form zu schreiben/sagen, z.B. Frau Bundeskanzlerin Merkel, und in so einem Fall finde ich es höflicher die weibliche Form anzuwenden. Oder auf Formularen finde ich wäre es kein großer Aufwand z.B. zu schreiben „Der Kunde/die Kundin“.

Dass es aber noch ein weiter Weg dahin ist (oder wo möglich zu Geschlechter neutraler Sprache) wurde mir die letzten Tage bewusst. Denn obwohl manche Formulierungen im generischen Maskulinum keinen Sinn ergeben werden sie „auf Teufel komm raus“ benutzt.

So wie auf diesem Schreiben welches wir erhalten haben: „Der Bauherr und sein Ehegatte sind keine Helfer“.

Der Bauherr und sein Ehegatte…. Da fällt mir echt nichts mehr dazu ein!

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