Annette bloggt

Mein Weg zu mehr Fairantwortung
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Kleiderschrank Inventur 2020

4. Januar 2020

Wie auch schon die letzten Jahre (hier gehts zum Artikel) habe ich heute Kleiderschrank Inventur gemacht. Letztes Jahr hatte ich geschrieben, dass ich vor dem Umzug nochmal ausmisten muss. Und das habe ich getan. Einiges ist rausgeflogen. Gleichzeitig habe ich aber auch gekauft (Second Hand natürlich).  Vor allem T-Shirts sind hinzugekommen. Das liegt daran, dass wir im neuen Haus mehr draussen sind, und es im Haus wärmer ist (Ich schreibe diesen Artikel während ich ein T-Shirt anhabe. Obwohl ich lüfte. Am 2.1.!). Die Sonne heizt den Wohnraum wahnsinnig auf. Im alten Haus wäre das undenkbar gewesen.

In Summe somit nur 18 Teile weniger als 2019, und 39 Teile weniger als 2020.

 

Kleiderschrank Inventur Annette www.annettebloggt.de
06.01.18 06.01.19 02.01.20
was Kategorie Anzahl Anzahl Anzahl
Blazer Jäckchen 10 8 5
Winterkleider Kleider 4 3 5
Sommerkleider Kleider 4 5 1
klassische Langarmbluse Oberteil 13 13 11
Sommerbluse Kurzarm Oberteil 7 7 7
Bolero Jäckchen 1 1 0
Bodywarmer Weste Jäckchen 1 1 1
schwarze Stoffhosen Hosen 4 4 3
weit geschnittene Winterhose Hosen 2 0 0
gute Jeans Hosen 5 4 4
chice Sommerhose lang Hosen 3 4 2
3/4 Sommerhose Hosen 2 1 1
Bermuda/Shorts Hosen 3 6 6
Jeans Bermuda Hosen 2 2 3
Sommer Leinenhose Hosen 2 2 1
Wollrock kurz Röcke 4 5 2
Jeans Rock Röcke 1 1
Wollrock lang Röcke 1 1 1
chicker Rock Röcke 3 2
Sommerrock Röcke 4 4 2
Freizeit Stickjacke Jäckchen 3 1 2
Pullover langarm Oberteil 6 6 3
Pullunder Oberteil 1 1 1
chice (Strick)Jacke Jäckchen 1 1 3
T-Shirt Cooperate Identity Oberteil 5 5 4
T-Shirt Freizeit Oberteil 5 5 11
Basic T-Shirt schwarz Oberteil 2 5 3
chice T-Shirts Oberteil 8 3 2
Rollkragenpullover schwarz Oberteil 3 3 1
chices Longsleeve/Bluse Oberteil 5 8 8
Basic Longsleeve schwarz/grau/blau Oberteil 9 9 9
Fleece Oberteil 2 2 2
Hoody Oberteil 2 2 1
chices Top Oberteil 8 6 6
Freizeit Top Oberteil 7 6 5
Basic Top schwarz Oberteil 3 3 3
Freizeit Jeans Hosen 2 1 1
Abendkleid besonderes 2 2 2
Standesamt Anzug besonderes 1 1 1
Dirndl besonderes 1 1 2
Brautkleid besonderes 1 1 1
Sofa Hose Hosen 3 3 3
Sommerjacke Jacken 2 3 3
Winterjacke Jacken 4 3 3
Softshell Jacken 1 1 1
Übergangsmantel Jacken 2 1 1
Underknee Stiefel Schuhe 4 4 4
Stiefeletten Schuhe 6 4 4
Halbschuhe Schuhe 5 2 4
Pumps Schuhe 7 3 4
Ballerinas Schuhe 4 4 2
Sandalen Schuhe 6 6 5
Turnschuhe/Wanderschuhe Schuhe 4 2 3
Clutch Taschen 7 3 3
kleine Handtasche Taschen 3 2 2
große Handtasche Taschen 8 6 5
Summe 215 194 176
Summe Kategorie Jäckchen 16 12 11
Summe Kategorie Jacken 9 8 8
Summe Kategorie Hosen 25 24 21
Summe Kategorie Oberteile 86 84 77
Summe Kategorie Röcke 9 10 5
Summe Kategorie Kleider 8 8 6
Summe Kategorie Schuhe 36 25 26
Summe Kategorie Taschen 18 11 10

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vegan

1. Jahrestag

1. Januar 2020

Der 1. Januar 2020 ist mein erster veganer Jahrestag. Wow, schon ein Jahr vorbei. Was als Idee und Experiment mit dem Veganuar (vegan im Januar) begann, ist jetzt schon seit 12 Monaten normal. Hier nun mein Fazit:

körperlicher/gesundheitlicher Aspekt:

  • ich fühle mich fit, meine Blutwerte sind gut
  • ich habe 4kg abgenommen
  • meine Fingernägel sind stabiler
  • meine Haut ist reiner

Willenskraft:

Ich fand es nur bedingt schwer mich vegan zu ernähren. Bei was es mir allerdings schwer fällt ist süsses Gebäck. Ich esse einfach gerne süß. Wenn dann im Büro jemand z.B. Geburtstag hat und Kuchen mitbringt esse ich eben ein Stück. Aus Gründen der Höflichkeits, aber auch weil es mir schwer fällt mich zurück zu halten. Gleiches galt jetzt in der Weihnachtszeit mit selbstgebackenen „Breetle“. Da habe ich hin und wieder eines probiert, wobei ich manchmal auch meine eigenen veganen mitgenommen habe. Und ich esse weiterhin Honig (allerdings nur regionalen)!

Komplexität:

Grundsätzlich kann ich sagen: Es ist viel leichter mich vegan zu ernähren als ich gedacht habe. Besonders der Ersatz von Käse durch vegane Brotaufstriche war gar kein Problem. Es gibt so eine große Auswahl, und sie schmecken lecker (mein Favorit: Senf Ruccola!). Kuhmilch durch Pflanzenmilch zu ersetzen ist auch sehr einfach. Geschmacklich finde ich Mandelmilch am besten, durch die etwas schlechtere Umweltbilanz verwende ich aber Hafermilch. Allerdings benötige ich nur sehr wenig, da ich kaum Kaffe trinke, selten Müsli esse und auch nicht so oft backe.

Beim backen verwende ich anstatt Eiern Eiersatz aus Lupinien (gibt’s im EDEKA), und ich habe weder geschmacklich noch von der Konsistenz her einen Unterschied festgestellt. Anstatt Butter verwende ich Margarine. Da schmeckt mir die von Alsan am besten, leider ist sie aber mit Palmöl.

Generell zum Geschmack: der sich bei mir verändert! Dies stelle ich sei einigen Monaten fest. Denn Geschmack hat etwas mit Erfahrung und Erwartung zu tun. Da ich 40 Jahre lang Kuhmilch getrunken habe, hatte ich Anfangs mit Soja meine Probleme. Ich fand Soja Joghurt einfach widerlich. Kürzlich habe ich zum backen aber welchen gebraucht und habe den Rest dann mit Müsli gegessen. Ich fand ihn wunderbar. Mein Körper hat sich nach den paar Monaten nicht mehr an Joghurt aus Kuhmilch erinnert und somit keine Vergleich gezogen.

Das gleiche mit Würstchen aus Soja. Ich fand sie anfangs gar nicht lecker. Kürzlich habe ich sie mal wieder probiert, und fand sie durchaus essbar (und eine gute Ergänzung zu meinem Speiseplan).

Abwechslung:

Auf die Frage „Aber was isst Du denn dann überhaupt noch?“ finde ich immer nur schwer eine Antwort, weil ich die Frage wirklich seltsam finde. Für mich fühlt es sich an als ob ich alles esse. Ich verzichte auf nichts. Mir fehlt nichts. Ganz im Gegenteil. Ich habe den Eindruck, alsob ich mich abwechslungsreicher ernähre. Auch darum poste ich jede Woche auf Twitter, Instagram und hier meinen Essensplan. Sieht das für Euch nach langweiliger Ernährung aus? Trotzdem hier die Antwort was ich esse: Obst, Gemüse, Nüsse, Samen, Hülsenfrüchte, Getreide, und alles was man daraus machen kann (z.B. also auch Nudeln, Pizza, Brot…). An Anfang hat mir dieses Buch dabei geholfen.

Die Kosten und die Regionalität:

Immer wieder höre ich, dass vegane Ernährung ja so teuer wäre, und dass Veganer ja die guten regionalen Lebensmittel verschmähen würden, und lieber Sachen essen würden die eingeflogen werden (Superfood…). Ich weiß nicht wo dieses Vorurteil her kommt. Obst und Gemüse ist bei uns nicht sehr teuer, und kann regional und saisonal gekauft werden. Hafermilch wird aus regionalem Hafer gemacht. Nudeln kaufe ich die von Albgold, oder ich esse italienische Nudeln die ich importiere…

Vielleicht denken die Kritiker an die Cashews, Erdnüsse, Mandeln, Kürbiskerne, von denen Veganer mehr essen als carnivor essende Menschen. Ja, das stimmt. Diese Nahrungsmittel gibt es nicht regional, sondern müssen eingeflogen werden. Z.B. die CO2 Bilanz von Mandeln liegt bei ca. 260g pro 100g (inklusive Flug). Käse hat einen CO2 Verbrauch von 850g pro 100g. Es gibt, auch wenn das Kritikern schwer fällt zu glauben, Lebensmittel die regional aber trotzdem klimaschädlich sind!

Mein Gesamtfazit somit: Vegane Ernähung ist eine einfache und günstige Möglichkeit die Umwelt zu schützen, Tierleid zu verhindern und gesund zu leben, und ich werde 2020 somit weiter machen.

P.S.: Was ich mir für 2020 noch vorgenommen habe könnt ihr in meiner Kolumne auf Rottweil inside nachlesen.

P.P.S.: Noch ein Nachsatz: Pro Sieben (ja, nicht für wissenschaftlich fundierte, oder linksgrünversiffte Meinung bekannt) hat sich mit dem Thema Veganismus beschäftigt, und im Format Galileo diesen interessanten Film „Was wäre, wenn alle vegan leben würden?“ veröffentlicht. Viel Spaß beim anschauen!

P.P.P.S.: Falls Du vegane Ernährung sinnvoll, oder interessant findest, Du den vermeintlichen Aufwand aber scheust hier noch 3 Tipps:

  • Bestimmt gibt es schon Mahlzeiten in Deinem Repertoire bei Dir, die sowieso vegan sind. Koch die doch öfter, und schon sparst Du CO2!
  • Schon die Umstellung bei einem Lebensmittel nützt etwas. Wenn Du es Dir einfach vorstellst Käse auszutauschen, dann kauf doch einfach mal einen veganen Brotaufstrich. Oder wenn Du Milch eh nur im Müsli benutzt, dann versuch doch mal zu Müsil (meistens mit Haferflocken oder Nüssen) mal Hafermilch, oder Nussmilch…
  • Und nochmal der ultimative Tipp: Melde dich bei veganuar (es sind bereits 25.000 Teilnehmer registiert!) oder bei der internationalen Variante (ist trotzdem auf Deutsch!) veganuary (250.000 Teilnehmer weltweit, Update 2.1.20, 0:26 Uhr, inzwischen sind es 300.000 Anmeldungen!) an. Hier bekommst Du einen Monat lang täglich emails mit Tipps und Rezepten. Unabhänging vom Januar gibt es auch ein Programm von Peta, bei dem man jederzeit mitmachen kann. Du findest es hier

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Neujahr

Man sagt, heute sei Neujahr. Punkt 24 Uhr sei die Grenze zwischen dem alten und dem neuen Jahr. Aber so einfach ist das nicht. Ob ein Jahr neu wird, liegt nicht am Kalender, nicht an der Uhr. Ob ein Jahr neu wird, liegt an uns. Ob wir es neu machen, ob wir neu anfangen zu denken, ob wir neu anfangen zu sprechen, ob wir neu anfangen zu leben.

Johann Wilhelm Wilms

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Altjahresabend

31. Dezember 2019

Ich sagte zu dem Engel, der an der Pforte des neuen Jahres stand: Gib mir ein Licht, damit ich sicheren Fußes der Ungewissheit entgegengehen kann.

Aber er antwortete: Geh nur hin in die Dunkelheit, und lege deine Hand in die Hand Gottes! Das ist besser als ein Licht und sicherer als ein bekannter Weg.
aus China

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Raclette!

28. Dezember 2019

Ich liebe Raclette! Esst ihr auch gerne Raclette? Ich mag das total. Einerseits weil es unterhaltsam ist, andererseits, weil ich nicht „kochen“ muß, ich finde es total lecker, und wenn mehrere Personen gemeinsam Essen ist immer für jeden etwas dabei. Darum essen mein Mann und ich oft Raclette, aber es gab auch am Heiligabend mit unserem Besuch zusammen Raclette.

Als vegan essende Person esse ich natürlich Raclette mit veganem Käse. Ich mag besonders den würzigen Simply V (es gibt ihn auch noch in „Natur“ und „Kräuter“), er ist ohne Soja und ohne Palmöl. Gemacht wird er, wie alle Simply V Produkte aus Mandeln. Bisher habe ich dies immer mit schlechtem Gewissen gegessen, da Mandeln ja nicht in Deutschland wachsen, dies somit kein regionales Produkt ist, und somit die Bilanz sehr schlecht sein muß. Bis ich diese Woche diese Zahlen gelesen habe (beim CO2 Verbrauch ist der Transport berücksichtigt!), und nun mit Genuß Mandelkäse esse!

An Silvester werden wir mit Freunden übrigens Pizza-Dom essen. Kennt ihr das? Das ist ähnlich wie Raclette, nur mit Pizza. Da werde ich dann den Simply V Streukäse dazu essen 🙂

 

Werbung da Produkterwähnung

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Müllvermeidung

weniger Müll an Weihnachten

26. Dezember 2019

Und, was habt ihr verschenkt? An Weihnachten nachhaltig zu handeln ist irgendwie schwierig, oder? Der Konsumwahnsinn reißt einen fast mit. Dieses Jahr habe ich versucht auf 3 Arten nachhaltiger zu handeln:

  1. Kein Geschenkpapier kaufen. Dieses Jahr habe ich alle Geschenke konsequent entweder in Papier einzupacken das ich noch hatte (neigt sich jetzt dem Ende entgegen) oder in Zeitungspapier. Sieht zugegebener Maßen zwar nicht so schön aus, reicht aber ja echt vollkommen! Im Buchladen meines Vertrauens hab ich aber auch gesehen, dass sie Bücher in Tücher einpacken, nach der japanischen Furoshiki Methode. Hat das von Euch schon mal jemand probiert?
  2. Jedes Jahr bastle ich Weihnachtskarten und schreibe sie von Hand. Die letzten Jahre habe ich immer fertige Blanko Karten gekauft, Dekozeug gekauft, und die Karten damit verziert. Dieses Jahr habe ich jetzt alte Kartons genommen, diese zerschnitten, die Vorderseite versucht so zu bekleben, dass man nicht mehr sieht, was für ein Karton es mal war, und habe die Rückseite beschrieben. Zum  Bekleben habe ich Zeitungspapier genommen, oder alte Noten (im Nachhinein kam mir die Idee, dass auch Bücherseiten oder passende Zeitschriftenseiten möglich gewesen wären, naja, das mach ich dann halt nächstes Jahr), oder Tonpapier das ich noch hier hatte. Alles in allem war es ein relativ großer Aufwand, aber ich finde es hat sich gelohnt. Anbei ein paar Bilder der Entstehung und ein paar der fertigen Karten (in Summe habe ich 45 Stück gemacht).
  3. Der Großteil meiner Geschenke war regional und/oder nachhaltig (bis auf 2 Personen die Bücher geschenkt bekommen haben). Ich habe nämlich entweder Kalender verschenkt (die eine Bekannte von mir macht) bzw. selbstgemachte Seifen. Von mir selbst gemacht! 🙂 Eine  liebe Freundin von mir ist Seifenköchin, und so habe ich mich mit ihr im November dran gewagt. Ich hätte nie gedacht, was das für ein Riesenaufwand, aber auch ein Riesenspaß ist (Und ich wusste nicht, dass man Schutzkleidung tragen muß, siehe Bild anbei). Herausgekommen sind fast 3kg Seife (2kg Rosenduft, 1kg Sandelholz), von denen ich etwa die Hälfte als Geschenk benutzt habe. Den Rest lagere ich ein, zum Eigengebrauch, aber auch zum in Zukunft verschenken. Wenn also jemand von Euch Interesse hat, ich geb gerne ab! Mein Mann hat weder Kalender noch Seife bekommen, sondern eine total coole Schale aus einer alten Schallplatte! Ein Kollege von mir macht dies, und ich finde das für einen Musikerhaushalt total passend!

 

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Ein Gedicht

24. Dezember 2019

Weihnachten

Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh’ ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus in’s freie Feld,
Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schneees Einsamkeit
Steigt’s wie wunderbares Singen –
O du gnadenreiche Zeit!

Joseph von Eichendorff

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