Annette bloggt

Mein Weg zu mehr Fairantwortung
Müllvermeidung

Seife zerstören

4. Juni 2019

Kürzlich hat mich eine Leserin gefragt warum ich denn eigentlich schöne Seife zerstöre. Sie meinte damit, dass ich ja Seifenstücke reibe und mit Wasser aufkoche um Flüssigseife draus zu machen, anstatt einfach das Stück Seife so zu benutzen.

Stimmt, ich schreibe hier nur immer, dass ich das mache (z.B. hier) aber ich habe noch gar nie erläutert warum. Nun denn: Ich finde Flüssigseife hygienischer! Irgendwie finde ich feste Seifenstücke, die an einem Waschbecken liegen immer bisle „eklig“. Schließlich weiß ich nicht wer die Seife zuletzt in der Hand hatte, und unter welchen Umständen, oder ob sie vielleicht mal runtergeflogen ist und „dreckig“ ist…

Wie gehts Euch damit?

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nachhaltiges Outfit

Alt und Second Hand

1. Juni 2019

Heute zeige ich Euch das Outfit, das ich kürzlich bei meinem Vortrag beim „internationalen Frauenfrühstück“ getragen habe.

Da es an dem Tag noch relativ kalt war habe ich (wahrscheinlich zum letzten Mal vor dem Sommer) die Chance genutzt nochmal meinen tollen Jeansrock anzuziehen. Ich fühle mich da einfach super wohl drin. Und da ich inzwischen fast 4kg abgenommen habe passt er noch besser als beim Kauf. 🙂

Dazu habe ich ein schwarzes Longsleve kombiniert (uralt) und die graue Second Hand Weste. Die hab ich schon ewig, und sie steckt voller Erinnerungen. Ich habe sie nämlich in Tübingen in einem Second Hand Laden gekauft, als ich mit meinem Vater auf dem Rückweg von der Klinik in Tübingen war. Und da die Worte „Vater“, „Klinik“ und „Tübingen“ in Verbindung lauter negative Gefühle hervorbringen freue ich mich sie auch mit etwas positivem, nämlich der schönen Weste in Verbindung bringen zu können.

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Allgemein

Geschäftsbericht

29. Mai 2019

Ende Januar habe ich in einem Nachbarort bei den dortigen Landfrauen meinen Vortrag gehalten. Einige Woche später fand die jährliche Mitgliederversammlung statt, und im Geschäftsbericht war folgendes über den Abend zu lesen:

„Sehr leidenschaftlich und mit fundiertem Wissen berichtet Anette Reif über das Thema, das z.Z. in aller Munde ist – Nachhaltigkeit und Umweltverschmutzung.

Ihr Leitsatz „Ich werde erst wieder konventionelle Kleidung kaufen, wenn sich die Situation in den Produktionsländern verbessert hat“ macht Mut das eigene Konsumverhalten zu überdenken.“

Schön, gell! 🙂

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Allgemein

Feldvögel

27. Mai 2019

56% des Bestandes an Feldvögeln sind in der EU im Zeitraum von 1980 bis 2016 verschwunden. Dazu zählen Kiebitz, Feldlerche, Feldsperling und Star.

Quelle: Vogelzählrat (European Bird Census Council) 2019

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vegan

männliche Küken

25. Mai 2019

Küken werden in der Legehennenzucht nach ihrem Geschlecht aussortiert. Jedes Jahr werden so in Deutschland rund 50 Millionen männliche Küken binnen weniger Stunden nach dem Schlüpfen vergast oder bei lebendigem Leib geschreddert. Das sind fast 100 Tiere pro Minute.

Dies geschieht, weil sich die Aufzucht der Tiere für die Betreiber wirtschaftlich nicht lohnt: In der Geflügelindustrie werden zwei verschiedene Linien gezüchtet – Legehennen und Mastgeflügel. Männliche Küken aus der Legehennenzucht legen weder Eier, noch setzen sie in den Augen der Geflügelindustrie – verglichen mit den Nachkommen aus den Mastlinien – schnell genug Fleisch an. Männliche Küken sind in der Eierproduktion also wie die männlichen Kälber in der Milchproduktion ein unerwünschtes Nebenprodukt.

Ob Bio oder nicht, spielt dabei übrigens keine Rolle …

Quelle: PETA

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Allgemein

60%

23. Mai 2019

Ich habe kürzlich einen „Bewerbungstipp“ einer Expertin gehört. Und zwar, dass frau sich auch dann auf Stellenanzeigen bewerben sollte, wenn nur  60% der Anforderungen zutreffen.

Gerade Frauen denken, dass sie sich erst dann bewerben dürften, wenn sie 100% des Gesuchten erfüllen. Firmen wissen aber, dass es eine Erfüllungsquote von 100% nicht gibt. Sie schreiben eine Anzeige wie eine „Wunschliste“, und sind dann bereit Abstriche zu machen, wenn die Persönlichkeit stimmt.

Somit: Nur Mut! Bewerbt Euch auf Stellen die Euch ansprechen, auch wenn ihr nicht alle Anforderungen erfüllt!

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vegan

Biotiere schlachten

Im Schlachthof gibt es keine Unterschiede zwischen Bio und konventionell. Nach wenigen Wochen oder Monaten sind Tiere „schlachtreif“ und werden – häufig bei vollem Bewusstsein – getötet. Es hilft den Tieren in diesem Moment nichts, dass sie in ihrem kurzen Leben ausschließlich Bio Futter gefressen haben.

Quelle: PETA

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