Annette bloggt

Mein Weg zu mehr Fairantwortung
Müllvermeidung

Nochmal anders

4. April 2017

Diese Woche probiere ich im Bezug auf Müllvermeidung nochmal etwas neues. Bisher habe ich ja versucht Lebensmittel ohne Plastikverpackung zu kaufen, und wenn es das nicht gab, dann habe ich eben „gezwungener Maßen“ doch zur Plastikverpackung gegriffen.

Nun hatte ich mir aber Gedanken gemacht, und beschlossen mal zu probieren auf bestimmte Lebensmittel ganz zu verzichten. Und somit gibt es jetzt diese Woche als Zwischenmahlzeit im Büro nur Obst (das hat Gott ja schon mit einer genialen plastikfreien Verpackung ausgestattet) und Jogurt (im Glas!) anstatt meiner geliebten getrockneten Mangos und Studentenfutter. Und siehe da, es geht auch! Wobei ich ja immer noch nicht verstehen kann, warum es manche Lebensmittel in Papier/Kartonverpackung gibt (Kakao, Haferflocken, Zucker, Mehl) und so viele andere nicht. Aber das werde ich vielleicht nach Freitag besser verstehen. Da bin ich ja beim Bio-Supermarkt eingeladen, die mir ihr Nachhaltigkeitskonzept (auch im Hinblick auf Plastikverpackungen) vorstellen werden. Zu diesem Termin kam es ja nachdem ich mich dort per email über die Menge an Plastikverpackungen aufgeregt hatte. Ich werde Euch im Anschluß natürlich berichten!

Mein Gedanke des Plastikverzichts konsequent weiter gedacht, würde natürlich auch bedeuten, dass ich nur noch Kartoffeln (mit göttlich-genialer plastikfreier Verpackung) kochen würde anstatt Spätzle. Aber so weit bin ich leider doch noch nicht… 🙁

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Allgemein

Anrecht auf Besitz?

Mal wieder bin ich über ein Zitat gestolpert, das mich sehr angesprochen hat. Es löst bei mir Dankbarkeit, Staunen und Zufriedenheit aus. Und bei Dir?

Selbst wenn wir augenblicklich in einem gewissen Überfluss leben, ist es angebracht, immer um unser täglich Brot zu bitten, im Bewusstsein, dass aller Lebensunterhalt nur soweit besteht, als der Herr ihn durch den Segen, den er ihm einflößt, gedeihen und zum Nutzen werden lässt, und dass alles, was wir in Händen haben, nur insoweit unser ist, wie Gott uns dessen Gebrauch von Stunde zu Stunde gewährt und Stück um Stück zuteilt. Dass wir es unser Eigen nennen dürfen, lässt Gottes Güte noch größer erscheinen, die es das Unsrige sein lässt, ohne dass es uns aufgrund irgendeines Anrechtes geschuldet würde. (Johannes Calvin)

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Einmischen

Anfragen an die örtliche Gemeinde

3. April 2017

Ich habe mich kürzlich sehr über die Müllverschmutzung in unserer Gemeinde geärgert und daraufhin diese email ans Rathaus geschrieben:

Guten Abend!

Am Parkplatz XY zwischen X und Y steht seit einigen Wochen kein Mülleimer mehr.
Dadurch ist der Parkplatz und die Umgebung noch vermüllter wie sonst.
Kann dort bitte wieder ein Mülleimer aufgestellt werden?
Zu diesem Thema habe ich noch eine Frage: Als ich Kind war wurde 1x im Jahr eine Bachputzete durchgeführt. Gibt es so etwas eigentlich heute auch noch? Ich finde es ist bei uns momentan sehr vermüllt, was schade ist.
Vielen Dank!
Nun kam die Antwort die mich sehr freut:

Sehr geehrte Frau Reif,

vielen Dank für Ihren Hinweis.

Der alte Mülleimer wurde leider so kaputt gemacht, dass er abgebaut werden musste. Ein neuer ist bereits bestellt und wird in Kürze von unserem Bauhof aufgestellt werden. Im gleichen Zug wird dann auch der Müll entfernt werden.

Ich möchte auch noch die 2. Frage Ihrer Mail bezüglich der Bachputzete beantworten.

Hier wird die Schule in den nächsten Wochen wieder eine Aktion starten – diese befand sich Mitte März noch in der Planung und wir mussten uns hierzu auch erst erkundigen. Wir freuen uns, dass die Schule dies wieder organisiert und wir uns auf eine saubere Gemeinde freuen dürfen.

Ich danke Ihnen nochmals für Ihre Anregungen und wünsche Ihnen eine schöne Woche.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Rathaus

Natürlich hat meine mail weder dafür gesorgt, daß der Mülleimer wieder aufgestellt wird, noch, daß die Bachputzete durchgeführt wird, aber ich bin überzeugt, daß es die Gemeinde interessiert, daß es Bewohner gibt, die ein Auge darauf haben was rundum geschieht, anstatt etwas nur hinzunehmen.

Darum möche ich Euch mal wieder ermuntern euch auch bei Verantwortlichen zu melden, wenn euch etwas stört. Natürlich auch, wenn euch etwas freut! Ich werde nun eine Antwort mail ans Rathaus schicken und mich bedanken…

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Mode

Klamottentauschparty

2. April 2017

Gestern habe ich die erste Klamottentauschparty meines Lebens veranstaltet. Und es war total genial! Wir waren 7 Frauen und jede hatte die Aufgabe mindestens 5 Teile zum tauschen und etwas zum essen mitzubringen. Somit hatten wir dann ein vielfältiges Buffet und ca. 60 Teile (Hosen, Oberteile, Blusen, Jacken, Blazer, Kleider, Röcke, Schuhe, Tücher, Gürtel, Schmuck, Handtaschen, Sonnenbrillen) da. Die besten Voraussetzungen für einen lustigen Abend. Während des Essens hat dann jede Frau Ihre Teile vorgestellt (was, woher, Größe, warum wirds abgegeben) und nach dem Essen begann das wilde und witzige Anprobieren. Am Ende hat jede etwas von sich losbekommen und jede hat etwas neues bekommen.  Was übrig ist, und die Besitzerin nicht mehr heim nehmen wollte werde ich jetzt zum Kleiderladen bringen. Für mich war es ein überdurchschnittlich erfolgreicher Abend. Ich habe jetzt 2 neue Jeans, 1 neue schwarze Hose für die Uniform (dabei musste ich in Läden immer in 20 Hosen schlüpfen bis mir was gepasst hat), 2 neue Blazer und ein paar Ankle Boots.

Anbei noch ein Bild der Kleiderstange (wir hatten so viele Sachen, daß wir befürchteten, daß sie zusammenbricht und sind auf einen weiteren Kleiderständer ausgewichen).

Was ich nächstes mal anders machen werde: Jeder Teilnehmerin einen Zettel und Stift hinlegen, damit man sich gleich beim vorstellen der Sachen aufschreiben kann, was man nachher probieren will (wir wussten am Ende nicht mehr was am Anfang vorgestellt wurde) und essen und anprobieren im gleichen Raum machen. Ich hatte jetzt 2 Räume als separate Umkleide vorgesehen, wurde dann aber gar nicht benötigt, letzten Endes haben sich alle dann irgendwann überall umgezogen.

Fazit: Ein großer Spaß, sehr kommunikativ und dabei noch nachhaltig! Tschakka! 

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Mode

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

1. April 2017

Ich bin überzeugt, daß ich ausreichend Klamotten habe. Ich meine, letzten Endes, ich hab 1 paar Beine, wieso brauche ich also mehr wie, sagen wir mal 3 Hosen… (naja bisher hab ich noch deutlich mehr wie 3 Hosen). Und der Großteil unserer Kleidung wird unter menschenunwürdigen Umständen produziert (hierzu werde ich noch häufiger schreiben), das möchte ich nicht länger unterstützen.

Wenn ich also in Shopping Laune gerate gehe ich normaler weise in den Second Hand Laden meines Vertrauens, aber manchmal kann ich mich trotz aller Selbstdisziplin nicht beherrschen und kaufe etwas Neues. Um nachvollziehen zu können was ich wann kaufe habe ich begonnen die Klamotten die ich neu kaufe (also nicht Second Hand) zu markieren. Ich hoffe es hilft mir noch mehr mich einzuschränken.Ausserdem kann ich so gut nachvollziehen wie haltbar welche Marke ist.

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