Allgemein | vegan

krebserregende Schadstoffe

19. September 2019

Die Weltgesundheitsorganisation stuft verarbeitetes Fleisch in die Gruppe 1 der krebserregenden Schadstoffe ein. In der selben Gruppe befinden sich unter anderem Zigaretten, Asbest und Plutonium.

Quelle: WHO

Info, verarbeitetes Fleisch meint alle Wurstsorten und Fleisch, das fertig gewürzt verkauft wird (also z.B. fertige Frikadellen, Bauchspeck, Schinken, Salami, Speck usw.)

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vegan

Zwischenbilanz

30. August 2019

Schon lange möchte ich mal meine Gedanken zum Thema „veganes Essen“ zu Papier bringen. Heute tu ich es nun endlich.

Seit 1.1.2019 versuche ich jetzt vegan zu essen. 8 Monate also schon. Immer wieder werde ich gefragt, wann ich denn wieder „normal“ essen würde. Tja nun: Ist Tiere und Tierprodukte essen wirklich normal, oder sind wir es nur gewohnt? Meine Antwort lautet also: Momentan ist kein Ende geplant.

Eine Frage die mich auch oft gestellt wird ist: „Ach xy darfst Du ja nicht essen, gell?“. Meine Antwort hierauf ist: „Doch, ich darf es essen, ich möchte aber nicht.“

Vegan essen ist für mich kein Verzicht, sondern aufgrund der ökologischen und gesundheitlichen Auswirkungen inzwischen normal. Es gibt nichts das ich vermissen würde.

Besonders einfach war der Umstieg beim „Vesper“. Anstatt Käse gibts halt jetzt Brotaufstriche und Gemüse. Lecker!

Das kochen ist aufwändiger, aber auch machbar. Ich möchte mir aber noch ein veganes Kochbuch kaufen, mit einfachen und schnellen Rezepten, um hier flexibler zu werden.

Süssigkeiten waren anfangs schwierig umzustellen. Und nach einigen Monaten hängt mir vegane Schokolade wirklich zum Hals raus. Jetzt esse ich halt mehr Obst.

Eine geeignete Nutella Alternative zu finden war auch schwierig, da in vielen Produkten Palmöl enthalten ist. Inzwischen habe ich aber einen tollen Schoko Brotaufstrich gefunden.

Was mir die ersten Monate auch sehr gefehlt hat war frische Brezeln vom Bäcker. Inzwischen habe ich aber herausgefunden, dass einer der Bäcker in unserem Dorf die Brezeln mit Pflanzenfett macht! Hurra!

Ich hadere noch mit Butter Ersatz. Margarine finde ich nicht lecker, und die vegane Butter aus dem Supermarkt ist leider mit Palmöl. Richtig doof!

Ich ernähre mich aber ja nicht zu 100% vegan. Was ich weiterhin esse ist Honig (ca. 1x in der Woche). Und wenn ich irgendwo bin, wo es Kuchen gibt ess ich halt auch mal ein Stück. Ich möchte meine Umgebung nicht mit militantem Verhalten nerven.

Mein Fazit für veganes Essen ist somit: Es ist einfacher wie gedacht, und ich möchte ermuntern es auch mal zu versuchen. Veganes Leben ist aber natürlich nochmal ein ganz anderes Kaliber, und benötigt meiner Meinung nach viel Geduld und Zeit. Aber ich versuche beim Einkauf auch darauf zu achten, soweit es mir gelingt…

Wenn ihr Fragen habt dürft ihr Euch zum Thema veganes Essen gerne bei mir melden!

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Allgemein | vegan

Das wird aus unserer Ernte

22. August 2019

Kürzlich habe ich eine interessante Aufstellung gesehen. Ich hatte mir noch nie Gedanken darüber gemacht, wieviel Prozent der weltweiten Ernte wohl in Lebensmittel verarbeitet werden. Was denkt ihr?

So siehts nämlich aus:

11% Textilien

14% Lebensmittel

17% Kraftstoffe

58% Tierfutter

Dass 58% der weltweiten Ernte für Tierfutter benötigt wird find ich echt erschreckend. Andererseits ist es logisch, wenn man drüber nachdenkt. Es leben schließlich deutlich mehr Nutztiere als Menschen auf der Erde…

Quelle: WDR/Quarks: nova-institut, FAQ, Zukunfststiftung Landwirtschaft

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vegan

verarbeitete Eier

9. Juli 2019
  • In Deutschland wird ein Großteil der Eier in verarbeiteter Form konsumiert. Es ist dabei nicht nachvollziehbar, woher die Eier kommen. Die meisten kommen aus der deutschen Kleingruppen-, oder Bodenhaltung.
  • Sieben Milliarden Eier werden jährlich nach Deutschland importiert – die meisten werden in Lebensmitteln verarbeitet. Über die Hälfte diese Importe stammen aus der Käfighaltung, die so in Deutschland verboten ist. Da es sich bei diesen um verarbeitete Lebensmittel handelt, ist die Kennzeichnung der Eierherkunft und -haltung nicht verpflichtend.

Quelle: PETA

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Achtung 0% Fleisch

26. Juni 2019

 

Ich habs getan: Ich habe den vegane Burger von McDonalds gegessen!

Ja, ich weiß: Mc Donalds ist das Müllproduktions – „Restaurant“ schlechthin. Allerdings gibt es manchmal Situationen in denen ich Hunger habe, unterwegs bin, und keine Zeit habe. Selbstverständlich versuche ich so selten wie möglich McDonalds (o.ä.) zu essen.

Nun gibt es also einen vegane Burger. Als ich noch vegetarisch gegessen habe, habe ich bei McDonalds Besuchen den Gemüseburger (mit einer Soße die Milch enthält) gegessen (den ich auch relativ lecker fand). Seit Jahresanfang blieb es dann eben bei Pommes und Apfeltasche. Nach dem essen des veganen Burgers ist nun mein Fazit: krass wie „kein Fleisch“ nach Fleisch schmecken kann! Das Hamburger Pat ist wirklich ein extremer Fleischersatz (in Konsistenz und Geschmack). Allerdings brauche ich genau das nicht. Mir fehlt Fleisch nicht, darum benötige ich auch keinen Ersatz. Was mir gar nicht gefällt ist die langweilige Soße. Es ist einfach nur Ketchup. Mir wäre als Veganer Burger ein Gemüseburger mit einer vegane Soße viel lieber gewesen! Der vegane Burger ist eher ein Ersatz für Fleischesser, die hin und wieder mal auf Fleisch verzichten möchten.

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Ist vegane Ernährung Unsinn?

22. Juni 2019

Kürzlich habe ich einen interessanten und kurzen Youtube Film des Wissenschaftlers und Journalisten Harald Lesch zum Thema vegane Ernährung gesehen Hier gehts zum Wikipedia Artikel von Harald Lesch.

Das Fazit ist mehr oder weniger: Ja, Masssentierhaltung ist schlecht (ethisch und ökologisch), aber rein vegane Ernährung birgt auch Risiken (z.B. Mangelernährung). Der Film ist letzten Endes sehr neutral, hat mich aber in meiner Ernähungsweise (99% vegan und Einnahme von B12 und Vitamin D) bestätigt.

Den Youtube Film findet ihr hier.

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vegan

männliche Küken

25. Mai 2019

Küken werden in der Legehennenzucht nach ihrem Geschlecht aussortiert. Jedes Jahr werden so in Deutschland rund 50 Millionen männliche Küken binnen weniger Stunden nach dem Schlüpfen vergast oder bei lebendigem Leib geschreddert. Das sind fast 100 Tiere pro Minute.

Dies geschieht, weil sich die Aufzucht der Tiere für die Betreiber wirtschaftlich nicht lohnt: In der Geflügelindustrie werden zwei verschiedene Linien gezüchtet – Legehennen und Mastgeflügel. Männliche Küken aus der Legehennenzucht legen weder Eier, noch setzen sie in den Augen der Geflügelindustrie – verglichen mit den Nachkommen aus den Mastlinien – schnell genug Fleisch an. Männliche Küken sind in der Eierproduktion also wie die männlichen Kälber in der Milchproduktion ein unerwünschtes Nebenprodukt.

Ob Bio oder nicht, spielt dabei übrigens keine Rolle …

Quelle: PETA

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vegan

Biotiere schlachten

21. Mai 2019

Im Schlachthof gibt es keine Unterschiede zwischen Bio und konventionell. Nach wenigen Wochen oder Monaten sind Tiere „schlachtreif“ und werden – häufig bei vollem Bewusstsein – getötet. Es hilft den Tieren in diesem Moment nichts, dass sie in ihrem kurzen Leben ausschließlich Bio Futter gefressen haben.

Quelle: PETA

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vegan

normal?

5. Mai 2019

Vegetarier und Veganer hören es immer wieder:

Menschen haben schon immer Fleisch gegessen. Jeder isst Fleisch. Fleisch essen ist normal. Aber was bedeutet das eigentlich? Sind unsere sozialen Normen objektive Tatsachen? Sind sie angeboren oder von Gott gegeben? Ganz und gar nicht. Sie wurden von Menschenhand gemacht. Wir sehen das z. B. daran, dass die meisten von uns es nicht normal finden würden, Hundemilch zu trinken oder Walfleisch zu essen. Dabei gibt es keinen wirklich Unterschied zwischen diesen Tieren und Kühen, Schweinen oder Hühnern. Aber diese Normen können auch von Menschenhand wieder abgeschafft werden.

Quelle: PETA

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