Konsumverzicht | Müllvermeidung

Klamottenmüll

25. August 2018

Viele Menschen werfen abgetragene Kleidung in den Restmüll, und da Kleidung häufig aus Plastik ist, und Plastik nicht verrottet wachsen die Müllberge. Und „dank“ der Billigklamotten wird es eben immer mehr. Diesen Aspekt beleuchte ich in meinen Vorträgen ja auch. In diesem interessanten Artikel wird aber noch ein weiterer Aspekt angesprochen: Die Qualität der Altkleider ist immer schlechter (eben durch die Billigklamotten) und somit kann gar nicht mehr alles recycelt werden. Wahnsinn! Das lesen des Artikels hat mich mal wieder darin bestärkt: Weniger ist mehr!

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Erfolg und Versagen | Müllvermeidung

Zahnbürste

7. Juli 2018

Hier und hier habe ich ja schon mal über die Bambuszahnbürste geschrieben. Seit Juli 2017 benutze ich eine Bambuszahnbürste, ich würde das also einen klaren Erfolg nennen. Es freut mich, dass es eine fast plastikfreie Alternative zur „normalen“ Zahnbürste gibt. Zum kaufen gibt es sie bei uns hier in einem kleinen Bioladen. Probiert sie doch auch mal aus!

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Einmischen | Müllvermeidung

Verpackung „Kauf ein Schwein“

22. Juni 2018

Von „Kauf ein Schwein“ kam schon eine Antwort auf mein email, die mich allerdings auch nicht glücklich macht…:

Liebe Anette,

danke für dein Feedback.
Da wir die aktuelle Verpackung auch entsorgen müssten und nicht wiederverwenden können wäre es sehr ungünstig diese an uns zurück zusenden.
Wir arbeiten aktuell an einer umweltfreundlichen / wiederverwertbaren Verpackung, leider können wir noch nicht absehen wann diese zum Einsatz kommen wird.
Wir freuen uns aber immer über Feedback und Ideen zu diesem Thema.
Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen,
Hendrik

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Einmischen | Müllvermeidung

das Schwein ist da

17. Juni 2018

Hier habe ich ja erzählt, dass wir bei Crowdbutching mit machen. Jetzt sind unsere 3,6 kg Schwein gekommen und ich habe auch schon Geschnetzeltes gemacht. Das Fleisch war lecker, auch wenn es für mich ungewohnt war Schwein zu essen. Ich bin den Geschmack überhaupt nicht mehr gewohnt. Die Lieferung und alles hat super geklappt, alles in allem bin ich zufrieden.

Bis auf den Müll…! Die einzelnen Fleisch Sorten waren portionsgerecht vakuumiert, also immer ca 250g weise. Das find ich noch ok, denn wenn ich das Fleisch beim Metzger kaufe ist es auch irgendwie in Plastik verpackt. Aber das Fleisch war in einer „Thermotasche“ verpackt und gekühlt, und diese „Tasche“ oder Umverpackung ist Müll (siehe Bild). Total schade. Ich habe „Kauf ein Schwein“ jetzt mal angeschrieben, ob es Überlegungen für ein Pfandsystem gibt. Mal sehen…

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Müllvermeidung

das Schokoladenverpackungsproblem

23. Mai 2018

Hier habe ich Euch ja von meinem Schokoladenproblem berichtet, und dass ich eine Email an Ritter Sport schicken möchte. Hier nun die Antwort von Ritter Sport:

Sehr geehrte Frau Reif,

vielen Dank für Ihre Zuschrift und Ihr Interesse an Ritter Sport. Bitte entschuldigen Sie unsere späte Rückmeldung.

Ritter Sport nimmt das Thema Nachhaltigkeit sehr ernst insbesondere im Bereich der Verpackung.

Die Folienverpackung gehört zu RITTER SPORT wie die bunten Farben. Sie ist aber nicht nur praktisch, sondern auch umweltfreundlich: Die vollständig recyclingfähige Einstoffverpackung aus Polypropylen, die RITTER SPORT seit 1991 verwendet, erlaubt im Vergleich zu herkömmlichen Langtafelverpackungen durch ihr minimales Gewicht eine erhebliche Packstoffeinsparung (um ca. 30% reduzierten Materialverbrauch gegenüber einer klassischen Langtafel)

Darüber hinaus schützt diese natürlich unser Produkt optimal über den Transport-/ Lagerprozess bis hin zum Konsumenten.

Wir arbeiten kontinuierlich an Verbesserungen und nutzen daher beispielsweise das cradle to cradle Prinzip zur Analyse und Optimierung unserer Primärverpackungsfolien.

Weitere Informationen hierzu können Sie auf unserer Website und unter folgendem Link nachlesen:

https://www.ritter-sport.de/de/familienunternehmen/nachhaltigkeit/RITTER-SPORT-Verpackung-Das-Cradle-to-Cradle-Prinzip/

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit dieser Antwort zeigen können, dass uns dieses Thema sehr am Herzen liegt und wir unserer Verantwortung der Umwelt gegenüber bewusst sind.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und noch viele schöne Genussmomente mit unseren leckeren Schokoladen-Quadraten.

Mit freundlichen Grüßen / Kind regards
i.A. Eva Ziegler
Verbraucherservice

 

Hm, was denkt ihr? Mich überzeugt es nicht. Natürlich ist die Plastikverpackung praktisch und leicht, was grundsätzlich auch nachhaltig ist, aber es ist und bleibt eben doch Plastik. Und ja, sie ist vollständig recycling fähig, aber das heißt bei uns ja leider nicht, dass 100% recycelt werden. Hier hatte ich darüber ja mal berichtet. Das bedeutet ich werde wohl auch in Zukunft meine Lieblingsschokolade mit schlechtem Gewissen essen… 🙁

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Erfolg und Versagen | Müllvermeidung

Mülltüten

18. Mai 2018

Heute geht es weiter mit meiner Serie „Erfolg und Versagen“. Hier findet ihr den letzten Beitrag verlinkt. Und heute schreib ich über meinen Umgang mit Mülltüten. Ich benutze sie großteils nicht mehr! In der Küche habe ich 4 Müllbehälter, die ich für Biomüll, Papiermüll, Restmüll und Plastikmüll benutze. Im Biomüll habe ich immer Zeitungspapier oder Kartonbehältnisse (die es manchmal fürs Obst gibt) oder ausgebrauchte Bäckertüten oder Papierbiomülltüten, also alles Material das ich mit dem Biomüll in die Biomülltonne werfe. Restmüll, was ich fast nicht mehr habe, werfe ich so rein, Papiermüll sowieso und Plastikmüll eben auch. Allerdings passe ich gut auf, was ich wie reinwerfe. Also falls es mal eine Konservendose gibt, in der noch bisle Rest ist, dann schaue ich natürlich, dass ich sie so vorsichtig reinstelle, dass nichts rausläuft. Einmal in der Woche trage ich den Müll runter, und Mülleimer die dann dreckig sind wasche ich mit einem Lumpen aus, der dann in die Wäsche kommt.

Früher hab ich echt alle paar Monate Mülltüten gekauft. Heute unvorstellbar!

Allerdings benutze ich Mülltüten für den anfallenden Badmüll. Da will ich in Zukunft aber verstärk versuchen Plastiktüten zu verwenden die eh im Haushalt anfallen, z.B. die Umverpackung des Klopapiers.

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Allgemein | Einmischen | Müllvermeidung

das Schokoladen Problem

11. Mai 2018

Ich liebe Schokolade! Ich kann problemlos mehrere Tafeln Schokolade am Tag essen. Meine Lieblingssorte ist „Alpenmilch“ von Ritter Sport (oder notfalls auch fast alle anderen Sorten von Ritter Sport).  Aber ich esse immer mit schlechtem Gewissen. Schließlich ist sie in Plastik verpackt, und Bio ist sie auch nicht, und wie jeder weiß kommt Kakao aus Plantagen auf denen Kindersklaven arbeiten, Palmölanbau zerstört den Urwald, und meine 2kg zu viel auf den Hüften kommen ja auch irgendwo her… Vor der Fastenzeit habe ich einige Bio Schokoladen (auch Ritter Sport Bio) ausprobiert, aber geschmacklich hat es keine an meine Lieblingssorte hin geschafft, und Schokolade zu essen die nicht schmeckt ist ja eigentlich auch Verschwendung. Durch die Fastenzeit habe ich meinen Konsum zum Glück etwas runter geschraubt. Ich habe seither nur 1x aus dem Süssigkeitenautomat im Büro eine Tafel rausgelassen (können die da nicht andere Marken reinmachen, und nicht Ritter Sport???), und zu Hause esse ich auch nur noch Rippchenweise (und nicht mehr Tafelweise). Und jetzt habe ich etwas herausgefunden das mein schlechtes Gewissen zumindest in zwei Punkten beruhigt: Der Kakao von Ritter Sport kommt zu 100% von zertifizierten Plantagen und das Palmöl ist auch zertifiziert! Hier könnt ihr darüber lesen, und auf den Seiten von Ritter Sport natürlich auch. Bleibt noch das Problem der Verpackung… glaub da schreib ich grad mal eine email an Ritter Sport!

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Allgemein | Konsumverzicht | Müllvermeidung

Tipps für den nachhaltigen Umgang mit Kleidung 8

6. Mai 2018

Heute kommt mal wieder ein „Tipp für den nachhaltigen Umgang mit Kleidung“.

Hier findet ihr den Tipp Nummer 7. Der heutige Tipp Nummer 8 lautet: Kaufe nur was du brauchst.

Oh ja, ich weiß. Da bewege ich mich auf dünnem Eis. Denn, was braucht frau wirklich?

Ich bin ja gerade der Meinung, dass ich eine weitere schwarze Hose für die Uniform brauche. Ich habe ja 3 Stück (ursprünglich waren es 4, aber durch das tägliche tragen hat eine so gelitten, dass ich sie ausrangiert habe), aber ich bin nicht so ganz zufrieden. Denn die eine ist eher eng (und ich bekomme die 2 zusätzlichen Kilos grad nicht runter, bzw. habe keine Lust sie mir runterzuhungern), die andere eher zu kurz, ausserdem geht der Reißverschluß immer auf, und die dritte ist nicht mehr so schön schwarz (das Färbemittel steht aber seit Wochen zu Hause). So, brauch ich jetzt eine Hose, oder nicht? Im Second Hand Laden gabs keine passende, und im Internet bei einem Öko Label bestellen will ich eigentlich auch nichts. Zum Glück hat mir eine liebe aufmerksame Leserin ihre ausrangierten Hosen angeboten. Ich hoffe es ist eine dabei die passt! 🙂

Oder ein anderes Beispiel: Ich brauche eine neue Winter/Übergangsjacke. Die, die ich jetzt fast täglich seit Oktober trage ist schon mindestens 6 Jahre alt, und man sieht es ihr an. Die Ziernähte sind teilweise aufgerissen, andere Applikationen abgewetzt, so dass man das Futter sieht. Eigentlich kann ich sie nicht mehr anziehen. Für den Winter habe ich noch einen warmen Mantel, der mir für jetzt zu warm ist. Und ich habe noch 2 weitere Mäntel. Aber der eine ist sehr eng (ich kann nicht Bluse und Blazer drunter ziehen) und vor allem hat er den Markennamen sehr groß draufgestickt. Spätestens seit der Lektüre von „No Logo“ bin ich nicht mehr bereit Werbung zu tragen. Und der andere Mantel passt farblich nicht immer zu meiner Uniform. Also, ich habe 2 „Übergangsmäntel“, brauche ich jetzt noch eine „Übergangsjacke“ oder nicht? Der nächsten Besuch in meinem Second Hand Laden wird die Antwort liefern 🙂 heißt, wenn ich eine passende finde nehm ich sie mit. Wenn nicht, dann nicht.

Wenn ich aber jetzt aber einfach so ein T-Shirt kaufen würde (egal ob Second Hand oder öko, oder konventionell), dann wäre das ganz sicher etwas was ich nicht brauche. Ich habe ausreichend T-Shirts die passen, die mir gut stehen und in denen ich mich wohl fühle.

Was ich damit sagen will ist, dass Dein Bauchgefühl dir sagen wird, ob Du den Artikel, den Du gerade anschaust brauchst oder nur willst. Nur oft ist es für uns eben ungewohnt auf etwas zu verzichten das wir wollen und es uns leisten können. Aber ich bin überzeugt, dass jedes Teil, das wir nicht kaufen etwas bewirkt!

 

 

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Erfolg und Versagen | Müllvermeidung

Taschentücher

2. Mai 2018

Heute geht es weiter mit meiner Reihe „Erfolg & Versagen“. Den letzten Artikel dieser Reihe findet ihr hier. Und heute geht es um Taschentücher! Am 28. März 2017 habe ich hier davon erzählt, dass ich umgestiegen bin.

Somit benutze ich nun also schon seit fast 1,5 Jahren Stofftaschentücher. Und ich kann es absolut als Erfolg verbuchen! Ich habe in der ganzen Zeit höchstens 4 Mal ein Papiertaschentuch benutzt, weil ich kein Stofftaschentuch zur Hand hatte. Und ich war in der Zeit auch nicht häuffiger krank als zuvor, es ist also nicht ungesünder/unhygienischer. Morgens nehme ich mir immer einige frische Taschentücher aus dem Schrank, und abends werfe ich sie in die Wäsche. Und am Wochenende kommen sie mit den weißen Handtüchern in die Wäsche, werden nach dem trocken gebügelt und die neue Woche startet mit frischen Taschentüchern. Es ist überhaupt kein Aufwand aber definitiv nachhaltig. Ich kann euch nur ermuntern auch umzusteigen. Schaut doch mal bei Ebay Kleinanzeigen. Da werden immer wieder welche verkauft (oft noch unbenutzt und original verpackt!).

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Erfolg und Versagen | Müllvermeidung

neuer Suppenstock/Gewürzpaste

18. April 2018

Kürzlich habe ich wieder Supppenstock/Gewürzpaste hergestellt. Im Juli habe ich das ja zum ersten Mal gemacht. Hier findet ihr den Beitrag. Und nun nach 9 Monaten war das letzte Glas fast leer.

Ich verbuche meine Umstellung auf selbstgemachten Suppenstock als Erfolg. Die Zutaten sind Bio und regional (bis auf das Meersalz natürlich) und der Suppenstock kommt ohne Konservierungsstoffe aus. Ich habe die Gläser in der Tiefkühltruhe aufbewahrt und erst rausgeholt, wenn das vorherige leer war. Und das, das jeweils in Benutzung war habe ich im Kühlschrank aufbewahrt. Es ist nie ein Glas verschimmelt, wobei ich auch penibel jedes Mal einen ganz sauberen Löffel genommen habe. Ich verwende den Suppenstock hauptsächlich beim Reis kochen, und als Gewürzmischung beim Dampfgaren.

Dieses Mal habe ich jetzt andere Gewürze genommen, nämlich Petersilie, Schnittlauch, Thymian und Kresse. Das Gemüse ist wieder Lauch, Sellerie, Kohlrabi und Mohrrübe. Die Paste ist  grüner als letztes mal, schmeckt somit bestimmt auch anders (habe sie noch nicht benutzt, da im letzten Glas noch ein Rest ist). Anbei noch 2 Beweisbilder 🙂

Den ersten Teil der Serie „Erfolg und Versagen“ findet ihr übrigens hier.

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