Mode

Wochenendoutfits

2. November 2019

Heute zeig ich Euch mal wieder ein paar Outfits der letzten Wochenenden.

Das hier hatte ich bei einem Konzert an (im Raum wars sehr warm). Das rosafarbene Top habe ich schon vor ein paar Jahren Second Hand gekauft, die Jeans erst vor ein paar Wochen (im Second Hand Laden meines Vertrauens).

Dieses Outfit hatte ich auch an Silvester an, und jetzt war es für ein Konzert mal wieder dran. Mein geliebter Second Hand Jeansrock, zusammen mit einem halbtransparenten Oberteil meiner lieben Freundin Anja.

Dieses tolle Kleid hatte ich kürzlich bei einem runden Geburtstag an. Ich habe es auch von meiner Freundin Anja abgekauft. Zusammen mit den Second Hand Boots (die hatte ich an dem Tag zum ersten Mal an, obwohl ich sie schon im Mai gekauft habe), und meiner Handtasche, die ich aufgrund des Musters und der Farbe vor allem im Herbst trage find ich das ein tolles, sportlich elegantes Outfit.

Hier mal wieder mein Jeansrock 🙂 zusammen mit einem Pullover den ich gleichzeitig mit der Jeans von oben gekauft habe. Er ist mit silbrigen Fäden gewebt, und gefällt mir total gut.

weiterlesen

Mode

Herbstoutfit

13. Oktober 2019

Ich war kürzlich im Second Hand Laden um nach schwarzen Hosen zu schauen. Da ich einige kg abgenommen habe und ich meine schwarzen Hosen jeden Tag trage brauchte ich dringend neue. Ich habe eine super passende Stoffhose gefunden, und die Jeans die ich auf dem Foto anhabe auch. Und den silbergrauen Pulli hab ich auch gefunden, und ich liebe ihn!

weiterlesen

Allgemein | Mode

Second Hand macht glücklich

13. November 2018

Am Wochenende war ich auf einem tollen Konzert. Und ich hatte Lust mich richtig chic zu machen. In meinen Vorträgen sag ich ja, dass ich es nachvollziehen kann, wenn frau sich in den richtigen Klamotten besser fühlt. Aber ich sag ja auch, dass frau nicht deswegen neue Kleidungsstücke kaufen sollte. Und als ich mein Outfit, in dem ich mich wirklich super gefühlt habe fotografiert habe, hab ich gemerkt: Es ist alles Second Hand! 🙂

Die Weste hab ich vor ca. 6 Monaten im Second Hand Laden gekauft, da ich die Farbe und die Form toll fand, ich hatte sie aber noch nie an. Das Top, auch aus dem Second Hand Laden hab ich schon ewig, und auch oft an. Die Handtasche ist eine Vintage Operntasche, die Schuhe sind Second Hand von meiner Freundin. Und den Rock hab ich vor 2 Wochen im Second Hand Laden gekauft. Ich hatte früher Jeans Röcke, die mir alle aber nicht mehr passen, und ich hatte total Lust auf einen Jeans Rock. Ich hab mich so gefreut, als ich den gefunden hab, der vom Schnitt her ganz genau das ist was ich wollte.

Ergo: Second Hand macht glücklich! 🙂

weiterlesen

Allgemein | Mode

2 Jahre schon

7. September 2018

Jetzt sind es schon 2 Jahre seit ich mit „jeden Tag das gleiche Outfit“ angefangen habe. Seit 2 Jahren trage ich in meinem beruflichen Alltag jeden Tag eine schwarze Stoffhose und eine helle Bluse. Nach wie vor trag ich das Outfit gern. Im Urlaub habe ich selbstverständlich nicht meine Uniform getragen, sondern kurze Hosen, Tops, Bikini, Kleider, Röcke usw. Das heißt, dass ich jeden Tag überlegt habe was ich anziehe. Das tragen von Sommerkleidung war total toll, aber das aussuchen und überlegen hat mich irgendwann genervt. In so fern hab ich mich richtig auf meine Uniform gefreut!

weiterlesen

Allgemein | Konsumverzicht | Mode | Müllvermeidung

die lange Reise einer Jeans

13. September 2017

Habt ihr Euch schon mal überlegt wo eure Kleidung denn überall schon war bevor sie zu Euch kam?

Anbei mal ein Beispiel einer Jeans:

Kasachstan – Baumwollanbau, Bangladesch – Garnspinnerei, Taiwan – Weberei, Tunesien – Färberei, Bulgarien – Stoffveredelung, China – Näherei, Griechenland – Jeansveredelung, Westeuropa – Verkauf

Ich denke nach so einer langen Reise hat die Jeans echt verdient, dass wir sie lange wertschätzen und tragen und pflegen!

weiterlesen

Einmischen | Konsumverzicht | Mode

Bündnis für nachhaltige Textilien

7. Juni 2017

Heute schreibe ich über das „Bündnis für nachhaltige Textilien“.

Nachdem am 24. April 20143 der Gebäude Komplex Rana Plaza in Bangladesh eingestürzt ist, bei dem  1127 Menschen getötet und 2438 verletzt wurden gab es einen großen Aufschrei in der Bevölkerung. Modelabels und die Bundesregierung mussten handeln. Diverse Bündnisse wurden gegründet, z.B. das Textilbündnis. Das ist, was  sich das Textilbündnis auf die Fahnen schreibt: Das klingt ja erst mal gut.

Die Multi-Stakeholder Initiative, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Standardorganisationen und Gewerkschaften, wird die Kraft und Expertise seiner Mitglieder bündeln, um soziale, ökologische und ökonomische Verbesserungen entlang der Textillieferkette zu erreichen. Dabei zielt das Textilbündnis darauf ab, gemeinsame Herausforderungen effektiver zu lösen, Synergien in gemeinsamen Projekten vor Ort zu nutzen, voneinander zu lernen und so Rahmenbedingungen in den Produktionsländern zu verbessern.

Das klingt ja erst mal gut. Ich habe dann genauer recherchiert und herausgefunden, dass 150 Labels teilnehmen, und es einen Aktionsplan gibt in dem geregelt wird wie die definierten Ziele erreicht werden. Und dann habe ich aufmerksam den Aktionsplan gelesen. Und es steht nichts drin! Kein einziges konkretes Ziel. Ein konkretes Ziel ist für mich: wer macht was bis wann.

Mein nachfragen beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, die sozusagen „Schirmherren“ sind ergab folgende Antwort: 150 Mitglieder haben bis 31.3. 2017 ihre sog. „Roadmap“ abgegeben. (…)  konkrete Ziele und Maßnahmen festgelegt, die sie bis Ende 2017 erreichen wollen. (…) Als Ministerium haben wir derzeit (noch) keine Einsicht in die Roadmaps der anderen Bündnismitglieder. Der Prozess der Auswertung hat eben erst begonnen und die Eintragungen für 2017 werden derzeit einer Plausibilitätsprüfung durch den unabhängigen Dritten unterzogen. Die Roadmap der Bundesregierung wird vorauss. zur Jahresmitte veröffentlicht (wir müssen noch die Rückmeldung der Plausibilitätsprüfer abwarten). Nicht alle Bündnismitglieder werden die Roadmaps veröffentlichen, denn verpflichtend veröffentlicht werden müssen die Roadmaps erst nächstes Jahr. Aber die, die die Roadmaps öffentlich machen, werden sie auf ihre Unternehmenswebsite stellen. Sie werden zudem auf www.textilbuendnis.com im Lauf des Sommers voraussichtlich veröffentlicht werden.

Also kurz gesagt: Hunderte Tote in der Textilindustrie 2013, dann große Trauer und Bestürzung und bis Ende 2017 passiert nichts! Provokant gesagt: Wieso auch. Das Unglück ist schon 4 Jahre her, der Konsument vergisst und freut sich über T-Shirts für 3 Euro…

weiterlesen

Allgemein | Mode

Lohnpolitik Modebranche

25. Mai 2017

Vor vielen Jahren bin ich beim Lesen einer christlichen Frauenzeitschrift über einen kleinen Artikel gestoßen, der mich beschäftigt hat. Kürzlich habe ich gesehen, dass er mich sogar so sehr beschäftigt hat, dass ich ihn aufbewahrt habe. Es ging um die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie. Hier für Euch zur Info mal die Preiszusammensetzung einer Jeans (Quelle: Greenpeacemagazin, Textilfibel):

50% Einzelhandel, Verwaltung und Mehrwertsteuer

25% Markenname, Verwaltung und Werbung

13% Material und Gewinn der Fabrik im Billiglohnland

11% Transport,  Steuern und Import

1% ArbeiterIn

Würde die Arbeiterin also so entlohnt werden, dass sie von ihrem Lohn leben könnten, würde sich dies noch nicht mal großartig auf den Verkaufspreis auswirken! Darum sage ich hier, und in meinen Vorträgen: Ich fordere die Modebranche auf ihre Lohnpolitik zu verändern! Ich werde erst dann wieder Kleidung von konventionellen Marken kaufen, wenn sich die Situation in den Billiglohnländern verändert hat.

Bereits jetzt, nach wenigen aktiven Wochen habe ich über 2500 Besucher pro Monat auf meinem Blog. Daraus schließe ich, dass Euch das Thema „nachhaltige Kleidung“ wichtig ist. Ich bin überzeugt, wenn mehr Menschen klar Stellung beziehen und Fairantwortung übernehmen können wir etwas verändern.

Oder wie Sina Trinkwalder sagt:

„Was kann ich als einzelner schon ändern?“ fragte die Menschheit? „Alles“ sagte die Zuversicht.

weiterlesen

Allgemein | Konsumverzicht | Mode

Wie ziehe ich mich nachhaltig an?

23. Mai 2017

Du möchtest Dich nachhaltig anziehen, weil Dir Ressourcenschonung, Müllvermeidung, Fairantwortung wichtig ist, weisst aber nicht was es für Möglichkeiten gibt? Hierzu gebe ich Dir heute Tipps.

  1. Gehe sorgfältig mit den Kleidungsstücken um, die Du schon besitzt, so dass sie lange halten. Repariere sie, wenn sie kaputt sind, nähe Knöpfe frisch an, bevor sie abfallen und verloren gehen, entferne Flecken, vermeide den Trockner, wasche sie nur wenn es nötig ist, und nur so lange und so heiß wie es sein muß, gebe ihnen ausreichend Platz im Schrank.
  2. Wähle beim Einkauf sorgfältig aus. Kaufe nur, was du wirklich brauchst, was Dir perfekt passt und Dir total gefällt.
  3. Kaufe Outfits, die eine gute Qualität haben. Gute Qualität kostet oft mehr, aber der Preis pro Nutzung ist letzten Endes geringer als bei schlechter Qualität. Ein T-Shirt für 4 Euro wird niemals länger als eine Saison halten.
  4. Trage Second Hand Kleidung. Wenn Du jetzt an muffige Second Hand Läden, oder überfüllte Flohmärkte denkst kann ich Dir sagen: Es gibt moderne Alternativen! Veranstalte eine Klamottentauschparty mit Deinen Freundinnen; schaue bei Ebay Kleinanzeigen und vereinbare einen Termin bei dem hin fährst und alles durchprobierst (oft räumt jemand seinen Kleiderschrank komplett auf, und verkauft mehr wie ein Stück), wenn Dir der Haushalt o.ä. unsympathisch ist, gehst Du einfach wieder; miete Kleidung (z.B. bei temporarywardrobe oder bei der Kleiderei)… Ich kaufe meine Second Hand Kleidung großteils im Second Hand Laden meines Vertrauens.
  5. Kaufe nachhaltige Kleidung. Dieser Punkt ist für mich der schwerste. Denn nachhaltig ist nicht zwangsläufig bio, und „Made in Europe“ bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Näherin von ihrem Lohn leben kann. Darum rate ich Dir: Recherchiere bevor Du kaufst. Wenn Du Zweifel hast schreib die Firma vorher an und bitte um Infos. Im Internet, z.B. auf Avocadostore gibt es viele nachhaltige Marken, was das Vergleichen leichter macht. Besonders gefällt mir, dass bei jedem Artikel steht, was diesen nachhaltig macht. So kannst Du abwägen was Dir wichtig ist.  Nachdem mich die Bücher von Sina Trinkwalder so beeindruckt haben möchte ich auch auf Manomama hinweisen. Hier würde ich mit gutem Gewissen ohne weitere Recherche einkaufen! Bisher habe ich weder bei Avocadostore noch bei Manomama etwas gekauft, da ich momentan einfach nichts brauche! 🙂
  6. Am radikalsten ist es natürlich den Kleidungskonsum runterzufahren in dem Du jeden Tag das gleiche anziehst. 

Zusammenfassen könnte man dies mit einem Zitat der Modeschöpferin Vivienne Westwood:                    Buy less. Choose well. Make it last.

Oder wie ich immer sage: Das nachhaltigste Kleidungsstück ist das, das nicht produziert wird.

 

weiterlesen

Konsumverzicht | Mode

Vorteile Uniform – Warum ich jeden Tag das gleiche Outfit trage

21. Mai 2017

Ich trage ja nun seit 8 Monaten jeden Tag „Uniform“ im Büro. Meine Uniform besteht aus einer schwarzen Stoffhose, und einer Bluse, meistens hellblau, hellrosa oder weiß und schwarzen Schuhen. Uniform nenne ich dieses Outfit deswegen, weil es völlig ohne modisches Schnickschnack ist, unauffällig, neutral, praktisch, und jeden Tag eben fast gleich.

Die Vorteile freuen mich immer noch jeden Tag. Da die Uniform mir steht (Farbe und Schnitt) bin ich jeden Tag gut angezogen, und muss mir nie Gedanken machen, ob das Outfit angemessen ist. Der Schnitt ist bequem und es gibt keinen Tag, an dem ich denke „Uff, bin ich froh, wenn ich heute Abend aus der engen Hose oder so ähnlich draussen bin“. Die morgendliche Überlegung „passt diese Hose zu den Schuhen die ich heute anziehen will, welches  Accessoire sieht da gut dazu aus, ist die Farbe von der Handtasche gleich wie die der Hose…“ fällt total weg. Schrank auf, Uniform raus, Schrank zu, fertig.

Und der größte Vorteil: es ist ein nachhaltiges Outfit. Mir ist egal, ob im Juni quergestreift modern ist oder im August grellgelb in den Läden verkauft wird. Ich brauche nichts neues kaufen. Genial!

Wer sich nachhaltig anziehen möchte, und trotzdem keine Uniform tragen, für den gibt es tolle Alternativen. Hierzu findest Du hier mehr Infos.

weiterlesen