Lesenswert | weibliche Vorbilder

Elisabeth Schwarzhaupt

16. April 2019

Schon lange habe ich keine Beitrag mehr in der Kategorie „weibliche Vorbilder“ geschrieben. Hier gehts zum letzten über Bertha Benz.

Heute geht es um Elisabeth Schwarzhaupt. Meinen älteren Lesern und Leserinnen sagt der Name bestimmt etwas, den jüngeren wahrscheinlich nicht.

Dr. jur. Emma Sophie Elisabeth Schwarzhaupt wurde 1901 geboren und sehr modern erzogen. Nach dem Abitur studierte sie Jura. Über verschiedene berufliche Stationen wurde sie 1961 Bundesministerin für Gesundheitswesen und war damit die erste Frau die in Deutschland Bundesministerin wurde.

Bundeskanzler Adenauer war nicht begeistert eine Frau in seinem Kabinett zu haben und eröffnete die Sitzungen vorerst weiterhin mit den Worten „sehr geehrte Herren“. Als sich Elisabeth Schwarzhaupt darüber beschwerte war seine Antwort „In diesem Kreis sind auch Sie ein Herr.“

Im Buch werden ihre Lebensstationen und ihr Kampf für die Rechte von Frauen ausführlich beschrieben, aber auch der Kampf ihrer Geschlechtsgenossinnen, damit Elisabeth Schwarzhaupt überhaupt Ministerin wurde. Dies fand ich besonders bewundernswert und ich bin überzeugt, dass Frauen auch heute noch zusammenhalten müssen um etwas erreichen zu können.

Wie immer: ich leihe das Buch gerne aus.

 

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Lesenswert

clever konsumieren

23. März 2019

-WERBUNG- Dieses Buch habe ich in den letzten Tagen gelesen. Da es mir von der Autorin Katharina Starlay kostenlos zugeschickt wurde muss ich aus rechtlichen Gründen diesen Beitrag als Werbung markieren.

Der Hintergedanke des Buches ist folgende einfache Weisheit: Wer billig kauft, kauft zweimal. Und da zweimal kaufen teurer und nicht nachhaltig ist gibt Katharina Starlay in ihrem Buch Tipps wie man gute Qualität erkennt. Der Focus liegt hierbei auf Gebrauchsgegenständen wie Kleidung, Accessoires, Taschen, Schuhe und Körperpflegeprodukte. Sehr detailliert und mit hohem Fachwissen wird erklärt was gute Qualität ausmacht. Kapitel wird mit einem Interview mit einem Experte abgeschlossen. Ich finde den Ansatz des Buches und viele der erwähnten Tipps gut, habe mir beim Lesen aber manches mal schwer getan. Der Schreibstil kam bei mir manchmal „von oben herab“ an. Nicht als gut gemeinte Tipps, sondern als ob es Regeln gibt, an die sich der Konsument halten muß. Hier fehlte mir durch das Buch hindurch die Sichtweise die ich in meinen Vorträgen in den Vordergrund stelle, nämlich: Du bist wertvoll und wunderbar gemacht. Dein Wert und Deine Würde wird nicht durch Dinge (wie Kleidung und das richtige Make-Up) bestimmt. Und wenn Du dir dies bewusst machst kannst Du selbstbewusst durchs leben gehen, auch wenn Du unmoderne Kleidung trägst.

Dieser Gedanke wurde erst ganz am Ende des Buches in einem Interview  mit einer Psychologin angeschnitten, die 8 wunderbare Tipps gibt, was wir tun können, damit es uns besser geht. Ganz einfache Tipps, die mich sehr angesprochen haben. Zum Beispiel: Ändern was einen stört. Also nicht ärgern, sondern tun. Ganz einfach aber sehr wirkungsvoll!

Ich freue mich Katharina Starlay in ein paar Wochen persönlich kennenzulernen und mich mit ihr auszutauschen!

 

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Becoming

5. März 2019

Ach, ein tolles Buch! Die Biographie von Michelle Obama habe ich richtig gerne gelesen. Sie erzählt von ihrem ganzen Weg, von ihrer Kindheit bis heute. Besonders interessant fand ich den Teil über ihr Studium. Wie sie als schwarze Frau in Princeton und Harvard studiert hat, und ihren Weg gegangen ist, ist wirklich beeindruckend. Ein absolut lesenswertes Buch!

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Ernährung…

20. Februar 2019

Ich habe die letzten Wochen dieses Buch gelesen. Und habe mehr über Ernährung generell gelernt, als jemals zuvor. Gut, ich hatte mich mit diesem Thema bisher auch noch nie detailliert beschäftigt, aber irgendwie fand ich es verrückt, dass ich 40 Jahre lang jeden Tag gegessen hatte, ohne mich mal damit zu beschäftigen was mein Körper eigentlich braucht.

Fazit zum Buch: Das Buch ist SEHR wissenschaftlich (ein Bio, oder Chemiestudium hätte teilweise geholfen), fasst aber am Ende jeden Kapitels die Inhalte super zusammen. Gerne verleihe ich es (Achtung, es ist mit über 400 Seiten aber ein mords Schmöker).

Fazit zur Ernährung: Ich werde in Zukunft mehr Kürbiskerne, Erdnüsse, Leinöl, Mandeln, Paranüsse, Hülsenfrüchte generell, Blumenkohl, Knoblauch (!!!) und Heidelbeeren essen.

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Leben bis zuletzt

23. Januar 2019

Sterben. Ein schwieriges Thema. Aber eines, das uns alle betrifft. Ein Thema, das mich betroffen macht. Wie kann man Sterbenden das Leben leichter machen? Gibt es „gutes Sterben“?

Prof. Dr. med. Sven Gottschling ist Palliativmediziner und hat aus seinen Erfahrungen dieses Buch geschrieben. Sachlich, aber trotzdem menschlich berichtet er von seiner Arbeit, gleichzeitig liefert er Fakten und nimmt dem Thema so seine Unklarkeit.

Es fällt mir schwer zu sagen “ Es ist ein tolles Buch!“, denn es ist auch ein schweres Buch, das mich an meine Grenzen geführt hat. Aber es ist definitiv ein Buch, das jede/r gelesen haben sollte, die/der mit dem Sterben zu tun hat. Und das sind wir letzten Endes alle.

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Die Geschichte des Wassers

11. Januar 2019

Endlich mal wieder ein gutes Buch! Innerhalb von 2 Tagen habe ich über Weihnachten die 474 Seiten verschlungen.

Das Buch besteht aus 3 Handlungssträngen. Einmal begleitet der Leser die fast 70 jährige Norwegin Signe auf ihrer Reise mit dem Segelschiff von Norwegen nach Frankreich im Jahr 2017. Dabei gibt es Rückblenden in die Kindheit von Signe. Nach und nach werden die Vergangenheit und die Gegenwart von Signe zu einem Bild. Signe ist Journalistin und Umweltaktivistin. Der 3. Handlungsstrang spielt 2041 in Frankreich und begleitet den Flüchtling David mit seiner Tochter Lou. Die beiden sind Klimaflüchtlinge und sind auf dem Weg in eines der „Wasserländer“ (so werden im Buch die Nordeuropäischen Länder bezeichnet, in denen es noch regnet). In Südeuropa hat es seit Jahren nicht geregnet, in Spanien gab es bereits einen Bürgerkrieg um den Fluss Ebro.

Wie diese 3 Handlungsstränge zusammen gehören, und was Signe und David verbindet erzähle ich hier jetzt der Spannung wegen nicht…. 🙂

Das Buch hat mich aufgewühlt und geschockt. Bilder von Flüchtlingslagern habe ich vor Augen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Europäer auf der Flucht sind. Andererseits hat es bei uns im Sommer 2018 fast 3 Monate lang nicht geregnet.

Ein gutes Buch, das ich gerne ausleihe.

Das Erstlingswerk der Autorin Maja Lunde „Die Geschichte der Bienen“ steht jetzt auf meiner Lese-Wunsch-Liste.

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Nudges

5. Januar 2019

Mal wieder: Nicht lesenswert! Schade!

Ich bin mit großen Erwartungen an dieses Buch dran gegangen: Beruflich und privat hat mich das Thema interessiert. Letzten Endes habe ich mich aber durch 2/3 des Buchs gequält. Es wird sehr ausführlich darauf eingegangen was Unternehmen oder Staaten tun können um Mitarbeiter oder Einwohner dazu zu bringen mehr für die private Rentenversicherung zu tun. Dies aber alles aus amerikanischer Sicht. Für mich als Deutsche leider großteils nicht zutreffend. Auf wenigen Seiten wird noch auf Umweltaspekte eingegangen, aber viel zu wenig, und meiner Meinung nach auch überaltet. Eine Idee wie Hotels den Stromverbrauch reduzieren können war z.B., dass die Türen mit eine Karte geöffnet werden, und diese Karten dann im Zimmer eingesteckt werden müssen, damit das Licht und die Klimaanlage funktioniert. Ja, das ist eine geniale Idee, aber sie wird seit bestimmt 10 Jahren in Europa umgesetzt, und inzwischen auch in USA. Somit nicht mehr wirklich erwähnenswert.

Das Fazit des Buches ist: Wenn man will, dass jemand etwas tut, muß man es der Person so einfach wie möglich machen dies zu tun.

Als wir vor einigen Tagen einen Strafzettel erhalten haben musste ich daran denken. Auf dem Strafzettel war nämlich ein QR-Code abgedruckt. Das Scannen führte zur PayPal Seite, und der Strafzettel konnte innerhalb 1 Minute gezahlt werden. Ich bin mir sicher, dass die Gemeinde seit Einführung dieses Zahlungsmethode deutlich weniger Geld und Zeit für Mahnungen ausgibt!!

Wie immer: ich verleihe das Buch gern!

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lesenswert?

5. November 2018

Irgendwie hab ich grad kein Glück mit meinen ausgesuchten Büchern. Ich habe schon wieder eine Buchempfehlung die eigentlich keine ist. Ich bewundere Sina Trinkwalder sehr, ich habe hier ja schon öfter über sie geschrieben. Hier gehts zu ihrem Wikipedia Artikel. Sie fertigt in Augsburg Bio-Kleidung mit Näherinnen die es auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht geschafft haben. In Deutschland Bio Kleidung zu produzieren ist bewundernswert, und die ersten beiden Bücher von ihr habe ich sehr gerne gelesen. Hier ist zB eine Buchempfehlung. Und jetzt habe ich ihr neuestes Buch gelesen „Im nächsten Leben ist zu spät“. Bzw. ich habe angefangen es zu lesen. Denn ich habe aufgehört. Und das passiert mir echt selten. Im Buch erzählt Sina von sich. Und von sich. Und von sich. Und das fand ich schwierig. Keine gut recherchierten Fakten wie in den letzten Büchern, sondern es dreht sich nur um Sina. Und teilweise leider mit pauschalen Aussagen und irgendwie „Küchentischphilosophie“.  Schade!

Aber wie immer gilt: Sehr gerne verleihe ich das Buch.

 

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Lesenswert

nicht lesenswert?

14. Oktober 2018

Also heute gibts mal wieder eine Buchempfehlung. Bzw. heute nicht. Das Buch „Hochdeutschland“ von Alexander Schimmelbusch wurde in der Zeit empfohlen. Und der Inhalt hat mich angesprochen. In Amazon steht: In seinem Roman wirft Alexander Schimmelbusch ein grelles Licht auf die deutsche Volksseele und stellt die zentralen Fragen unserer Zeit: Ist unser System kaputt? Was ist Elite? Können wir überhaupt noch kommunizieren? Haben wir Prinzipien? Welchen Preis zahlt man dafür, nach seinen eigenen Regeln zu leben? Ist es Zeit für einen radikalen Neuanfang? Für eine Stunde null, wie nach einem Krieg? Klingt doch echt interessant, oder? Aber irgendwie habe ich auf den 214 Seiten weder diese Fragen gefunden noch Antworten darauf. Sondern nur wirre Erzählungen. Ich möchte aber auch nicht ausschließen, dass ich das Buch vielleicht nicht verstanden habe…

Wie auch immer: Gerne leihe ich es aus… 🙂

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Helix

24. August 2018

Ja, ich hab grad bisle Zeit zum lesen… 🙂 Ein weiteres tolles Buch von Marc Elsberg. Wie auch seine beiden anderen Bücher hab ich es verschlungen (hab für die ca. 400 Seiten in Summe vielleicht 6 Stunden gebraucht 🙂 ). Es ist ein Roman in dem es um Wissenschaftler geht (naja, zumindest im weitesten Sinn, will aber nicht zu viel verraten), die Gene verändern. Und war Gene von Pflanzen, Tieren, aber eben auch Menschen. Und das eskaliert dann eben…

Ein erschreckender Roman, der wünschen lässt, dass es nie soweit kommt…

Wie immer: wer das Buch ausleihen möchte kann sich gerne melden!

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