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regionale Lebensmittel

15. März 2020

Der Ökonom und Statistiker Max Roser wurde gefragt ob es dem Klima hilft regionale Lebensmittel zu kaufen. Die Antwort lautete: kaum. Von der gesamten Menge CO2, welche durch die Produktion von Lebensmitteln in Europa anfällt, macht der Transport gerade einmal sechs Prozent aus, während 83 Prozent bei der Erzeugung tierischer Produkte – Fleisch, Milch, Eier- entstehen.

Quelle: Zeit Nr. 8/2020

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Angewachsen

11. März 2020

Ich mag Sukkulenten! Sie sehen edel aus und es macht nichts, wenn ich vergesse sie zu gießen… 🙂 Und da mein Mann Kakteen mag, ich sie aber zu stachelig finde, sind die „normalen“ Hausgebrauchssukkulenten nun auch ein guter Kompromiss in unsrem Wohnraum.

Und da ich Sukkulenten mag, habe ich mich auch gefreut, als ich Ende Januar einen Blumenstrauß geschenkt bekommen habe, in dem eine Sukkulente war, und ich hab mir gleich vorgenommen sie einzupflanzen.

Ich bin davon ausgegangen, dass im Blumenladen die Wurzeln mit Draht umwickelt wurden, und sie so Teil des Strausses wurde. Aber eine böse Überraschung kam zu tage, als ich den Strauss auseinander gebaut habe. Alle Wurzeln wurden entfernt und ein übler Dorn in die Pflanze gesteckt. Ich habe die Sukkulente dann zuerst 3 Tage in eine Schale mit Wasser gelegt,

und dann mein Glück versucht und die Sukkulente auf eine Mischung aus Kies und Erde gesetzt.

Der Topf kam an eine helle Stelle und ich habe immer wieder gegossen. Aber ehrlich gesagt war ich skeptisch. Und jetzt seht mal wie sie heute aussieht:

 

Sie reckt und streckt sich, und ich glaube sie kommt durch! Ich freu mich! Also: Sukkulenten aus Sträußen können eingepflanzt werden, und geben so lange Freude, über die Haltbarkeit des Strausses hinaus!

 

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Fernseh-Tipp

2. März 2020

Normalerweise gebe ich ja keine Tipps zum Fernsehprogramm, heute könnte es sich aber lohnen RTL (jaaaa RTL!) um 20.15 Uhr einzuschalten. In der Prime Time, kommt bei einem Sender, der nicht für linksgrüne Meinung bekannt ist eine Sendung zum Thema „Tiere lieben, Tiere essen – wieviel Fleisch muß sein“ . Und zwar geht es um ein Jenke Experiment. Der Journalist Jenke von Wilmersdorf geht mit seinem Format „Das Jenke Experiment“ immer wieder in Extremsituationen um am eigenen Leib Erfahrungen zu einem Thema zu machen. Es gab hierzu z.B. schon Sendungen zu Themen wie Nikotinsucht, Plastik, Demenz…

In der heutigen Sendung wird er unter ärztlicher Betreuung zunächst 2 Wochen lang vermehrt Fleisch essen und sich dann 2 Wochen vegan ernähren. Ich bin sehr gespannt, zu welchen Erkenntnissen er gelangt, und wie die Sendung in der Bevölkerung angenommen wird!

Also, falls ihr heute Abend Zeit habt: 20.15 Uhr RTL! Und bitte erzählt mir hinterher darüber, ich bin nämlich in Sachen #Fairantwortung unterwegs, und kann nicht aufs Sofa sitzen… 🙂

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kann Spuren enthalten von

1. März 2020

Kennt ihr Lebensmittel auf denen steht „kann Spuren enthalten von…“, z.B. Eiern oder Milch. Was ist denn nun mit solchen Lebensmitteln? Sind sie vegan oder nicht?

Ehrlich gesagt freue ich mich immer über diesen Hinweis, denn dann weiß ich, dass ein Lebensmittel vegan ist, ohne dass ich die Inhaltsstoffe durchlesen muß. Denn es bedeutet, dass im Rezept dieses Lebensmittels diese Zutat nicht enthalten ist. In der gleichen Fabrik, oder in der gleichen Maschine werden aber auch Lebensmittel mit dieser Zutat produziert. Und darum könnte es trotz Reinigung o.ä. sein, dass es zu einer Verunreinigung kommt. Dies wäre für Veganer nun ja nicht zwingend schlimm, für Allergiker aber um so schlimmer. Darum sichern sich die Produzenten mit diesen Hinweisen ab.

Fazit also: auch wenn nicht „vegan“ auf der Packung steht, kann ein Lebensmittel vegan sein!

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Bippele

28. Februar 2020

Bippele, so sagt man bei uns in der Umgebung zu Küken.  Süss, gell!

Kürzlich bin ich einer spontanen Eingebung folgend auf unseren Wochenmarkt gefahren und habe dort am Eier Stand bei der lokalen Eier Anbieterin nachgefragt. Meine Frage war: Was machen Sie eigentlich mit den männlichen Küken. Töten Sie die hier, oder verschicken Sie die zum töten?

Die Antwort war: Wir bekommen nur weibliche Hennen geliefert. Unser Lieferant in Frankfurt liefert uns nur die weiblichen Hühner. Meine Rückfrage was denn der Lieferant mit den männlichen Küken macht brachte die Antwort: Ja, die kann man ja leider nicht brauchen. Darum vergast er sie.

Nun denn, auch wenn es weh tut hier ein paar Fakten:

In Deutschland werden jährlich 45 Millionen Eintagsküken geschreddert oder vergast; das sind über 126.000 Tiere täglich. In der Europäischen Union waren es 2014 330 Millionen getötete Eintagsküken. Weltweit sind es jährlich etwa 2,5 Milliarden Küken. Das sind fast 7 Millionen Eintagsküken täglich.

Das Töten von Eintagsküken erfolgt üblicherweise durch Ersticken oder durch Zerschreddern. Beim Ersticken wird CO2 in Behälter mit einigen hundert Küken eingeleitet (sie werden somit lebendig übereinander gestapelt). Innerhalb von Sekunden tritt Bewusstlosigkeit ein und der Tod erfolgt innerhalb von wenigen Minuten durch Sauerstoffarmut im Blut. n der Regel wird die Geschlechtsbestimmung von Küken, bereits am ersten Lebenstag durchgeführt. Dies ist möglich durch die Inspektion der Genitalien, jedoch bei kommerziellen Zuchtlinien einfacher durch bewusst gezüchtete phonotypische Geschlechtsunterschiede (zum Beispiel unterschiedliche Federlänge an den Flügeln).

Wieso denken wir, dass es ok ist Eier und Produkte in denen Eiern enthalten sind zu essen? Wieso wird das gesellschaftlich noch akzeptiert? Vielleicht denkt ihr an die 7 Millionen toten Bippele (täglich!), wenn ihr nächstes Mal Eier kauft, besonders jetzt in der Osterzeit. Es wird mein zweites Ostern ohne Ostereier. Und das ist problemlos machbar…!

Quelle Wikipedia

Bild von Philipp Kleindienst auf Pixabay

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er ist da

Wir hören den Alarm in dem Lärmen nicht. Wir hören den Laut unterm Läuten nicht. Wir hörn in der Stimmung die Stimme nicht. Wir hören das Wort, hören es nicht. Wir können ihn sehen und sehen ihn nicht. Wir können ihn hörn und hören ihn nicht. Wir suchen ihn ferne und er ist nah. Wir suchen ihn nicht, da er ist da.

Lothar Zanetti

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