Annette bloggt

Mein Weg zu mehr Fairantwortung
Mode

Vergleich

10. Februar 2020

Im Jahresbericht der Christlichen Initiative Romero (Link) bin ich auf dieses interessante Schaubild gestoßen, das ich in letzter Zeit auch in Vorträgen zeige. Auch heute im Jahr 2020 müssen wir davon ausgehen, dass jedes konventionell hergestellte Kleidungsstück von Menschen (hauptsächlich Frauen) produziert wird, die von ihrem Lohn nicht würdevoll leben können. Dies sollten wir uns immer wieder vor Augen führen!

Bei einem „fairen“ Shirt liegt der Lohnanteil signifikant höher, macht aber von den Gesamtkosten des T-Shirts immer noch nur einen Bruchteil aus.

Aus diesem Grund setze ich nach wie vor auf Aufklärung einerseits und Verzicht andererseits.

Gerade letzten Samstag ist mir der Verzicht allerdings mal wieder wie eine Bereicherung vorgekommen. Ich war nämlich an einem Samstag Mittag in der nächstgrößere Stadt zum einkaufen. Da ich angefangen hab Sport zu machen habe ich einen Sport-BH benötigt, und Unterwäsche kaufe ich nicht Second Hand. Also habe ich mich ins Getümmel gestürzt. Und ich war geschockt wieviel in Sport- und Kleidungsläden los ist. Es waren unglaublich viele Menschen unterwegs, und es war total anstrengend und nervig. Darum bin ich dann dankbar nach Hause gefahren, dass ich es nicht (mehr) nötig habe mich Samstags durch Läden quälen zu müssen.

 

Quelle: Jahresbericht Christliche Initiative Romero 2019

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