Lesenswert

clever konsumieren

23. März 2019

-WERBUNG- Dieses Buch habe ich in den letzten Tagen gelesen. Da es mir von der Autorin Katharina Starlay kostenlos zugeschickt wurde muss ich aus rechtlichen Gründen diesen Beitrag als Werbung markieren.

Der Hintergedanke des Buches ist folgende einfache Weisheit: Wer billig kauft, kauft zweimal. Und da zweimal kaufen teurer und nicht nachhaltig ist gibt Katharina Starlay in ihrem Buch Tipps wie man gute Qualität erkennt. Der Focus liegt hierbei auf Gebrauchsgegenständen wie Kleidung, Accessoires, Taschen, Schuhe und Körperpflegeprodukte. Sehr detailliert und mit hohem Fachwissen wird erklärt was gute Qualität ausmacht. Kapitel wird mit einem Interview mit einem Experte abgeschlossen. Ich finde den Ansatz des Buches und viele der erwähnten Tipps gut, habe mir beim Lesen aber manches mal schwer getan. Der Schreibstil kam bei mir manchmal „von oben herab“ an. Nicht als gut gemeinte Tipps, sondern als ob es Regeln gibt, an die sich der Konsument halten muß. Hier fehlte mir durch das Buch hindurch die Sichtweise die ich in meinen Vorträgen in den Vordergrund stelle, nämlich: Du bist wertvoll und wunderbar gemacht. Dein Wert und Deine Würde wird nicht durch Dinge (wie Kleidung und das richtige Make-Up) bestimmt. Und wenn Du dir dies bewusst machst kannst Du selbstbewusst durchs leben gehen, auch wenn Du unmoderne Kleidung trägst.

Dieser Gedanke wurde erst ganz am Ende des Buches in einem Interview  mit einer Psychologin angeschnitten, die 8 wunderbare Tipps gibt, was wir tun können, damit es uns besser geht. Ganz einfache Tipps, die mich sehr angesprochen haben. Zum Beispiel: Ändern was einen stört. Also nicht ärgern, sondern tun. Ganz einfach aber sehr wirkungsvoll!

Ich freue mich Katharina Starlay in ein paar Wochen persönlich kennenzulernen und mich mit ihr auszutauschen!

 

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Allgemein

rebeutel

19. März 2019

Meine Gemüsebeutel benutze ich ja schon seid fast 2 Jahren. Seit kurzem habe ich jetzt auch einen Beutel für Brot, damit ich keine Papiertüten mehr benötige. Den Beutel hab ich im Bio Laden mitgenommen. Er wurde in der Bäckerei problemlos befüllt (auch mit geschnittenem Brot) und ist jetzt in der Gefriertruhe. Von rebeutel gibt es auch Gemüsenetze. Super finde ich, dass sie aus recyceltem Material sind, und in sozialen Einrichtungen genäht werden. Schaut doch mal hier.

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Allgemein

Zahnputztabletten

15. März 2019

Hier habe ich erzählt, dass ich eine nachhaltige Alternative zu Zahnpaste suche (nachhaltige Zahnbürsten benutze ich ja schon lange). Jetzt gibt es endlich Zahnputztabletten bei dm. Die Tabletten sind  in einer Papierverpackung. Ich benutze sie nun seit einigen Tagen und bin soweit zufrieden. Durch das kauen der Tabletten entsteht zwar nicht wirklich Schaum, aber eine Masse, mit der ich dann putzen kann.

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Allgemein

jederzeit zum Wechseln bereit

13. März 2019

Ein besonders angesagtes, aber gleichzeitig schlecht verarbeitetes Teil (Kleidungsstück) vermittelt, dass sein Träger stark beeinflussbar von Mode, Trends und anderen Leuten ist – und jederzeit zum Wechseln bereit.

Katharina Starlay (Zitat aus dem Buch „Clever konsumieren“)

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Müllvermeidung

nachhaltige Küchenrolle

10. März 2019

Ab heute gibt es bei uns keine Küchenrolle aus Papier mehr! Endlich habe ich den Umstieg geschafft.

Wir benutzen die Küchenrolle eigentlich als Servietten Ersatz, oder zum mal was aufwischen. Ab heute ist die nachhaltige Alternative aus Stoff. Ich habe hierzu alte Stoffservietten (fast 100 Jahre alt, und wahrscheinlich unbenutzt) geviertelt (sie waren riesig!) und so sind Quadrate herausgekommen die genau so groß sind wie die Blätter der Küchenrolle. Dann habe ich die Schnittkanten mit der Nähmaschine umsäumt und die einzelnen Stücke dann so aufgerollt, dass sie über den Küchenrollenständer entnommen werden können. Ich plane die benutzten dann zu sammeln und gemeinsam in einem extra Waschgang bei 90 Grad zu kochen. Ich möchte sie aus hygienischen Gründen nicht mit meiner normalen weißen Wäsche zusammen waschen. Ich bin gespannt wie wir zufrieden sind, und ob es eine große Umstellung wird.

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Allgemein

Wir wollen keine Blumen

8. März 2019

Heute ist Weltfrauentag. Ich habe von jemandem Schokolade geschenkt bekommen. Und ihr?

Früher fand ich den Weltfrauentag immer überflüssig, und ich habe mich geärgert, dass mir gratuliert wurde. Schließlich ist es nicht mein Verdienst, dass ich eine Frau bin. Heute schätze ich den Weltfrauentag (auch wenn ich das gratulieren immer noch doof finde), weil er mich an starke Frauen erinnert, die schon vor Jahrhunderten oder Jahrzehnten für die Gleichberechtigung gekämpft haben (in diesem Zusammenhang empfehle ich den Film „Suffragrette“ der zB gestern auf 3Sat kam), und er erinnert mich daran, dass es weltweit noch immer unzählige Frauen gibt, die nicht gleichberechtigt sind.

In der FAZ online kam heute ein Artikel über Gleichberechtigung der mir teilweise aus der Seele spricht. Auch ich will keine Blumen (oder Schokolade), sondern abends ohne Angst unterwegs zu sein, und gleiche Bezahlung.

Hier ist der Artikel.

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Allgemein

Nazivergangenheit

7. März 2019

Wusstet ihr, dass die deutsche Nazivergangenheit selbst in Kleinigkeiten heute noch nachwirkt? Kürzlich habe ich zufällig erfahren, dass unser „Buchstabieralphabet“ beeinflusst ist.

Und war hieß es vor 1926, bzw. 1934 nicht  „D wie Dora“, „J wie Julius“, „N wie Nordpol“ und „S wie Siegfried“, sondern „D wie David“, „J wie Jacob“ „N wie Nathan“ und „S wie Samuel“.

Die jüdischen Namen wurden somit ausgemerzt.

Ist das nicht schrecklich!? Und bis heute ist das offizielle Buchstabieralphabet nach DIN nazifiziert.

Den Wikipedia Artikel dazu findet ihr hier.

 

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