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Die Geschichte des Wassers

11. Januar 2019

Endlich mal wieder ein gutes Buch! Innerhalb von 2 Tagen habe ich über Weihnachten die 474 Seiten verschlungen.

Das Buch besteht aus 3 Handlungssträngen. Einmal begleitet der Leser die fast 70 jährige Norwegin Signe auf ihrer Reise mit dem Segelschiff von Norwegen nach Frankreich im Jahr 2017. Dabei gibt es Rückblenden in die Kindheit von Signe. Nach und nach werden die Vergangenheit und die Gegenwart von Signe zu einem Bild. Signe ist Journalistin und Umweltaktivistin. Der 3. Handlungsstrang spielt 2041 in Frankreich und begleitet den Flüchtling David mit seiner Tochter Lou. Die beiden sind Klimaflüchtlinge und sind auf dem Weg in eines der „Wasserländer“ (so werden im Buch die Nordeuropäischen Länder bezeichnet, in denen es noch regnet). In Südeuropa hat es seit Jahren nicht geregnet, in Spanien gab es bereits einen Bürgerkrieg um den Fluss Ebro.

Wie diese 3 Handlungsstränge zusammen gehören, und was Signe und David verbindet erzähle ich hier jetzt der Spannung wegen nicht…. 🙂

Das Buch hat mich aufgewühlt und geschockt. Bilder von Flüchtlingslagern habe ich vor Augen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Europäer auf der Flucht sind. Andererseits hat es bei uns im Sommer 2018 fast 3 Monate lang nicht geregnet.

Ein gutes Buch, das ich gerne ausleihe.

Das Erstlingswerk der Autorin Maja Lunde „Die Geschichte der Bienen“ steht jetzt auf meiner Lese-Wunsch-Liste.

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