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Plötzlich vegan!

18. Januar 2019

Ich mache mit beim Veganuar (Kunstwort aus Vegan und Januar), und esse somit seit 1.1. keine tierischen Erzeugnisse mehr!

Uff. Jetzt ist es raus…! Was denkt ihr darüber?

Ich mache mir ja schon länger Gedanken über veganes Leben. Hier habe ich ja schon mal darüber geschrieben. Ich esse schon so viele Jahre kein Fleisch mehr, auch aus Tierschutz und Nachhaltigkeitsgründen (hier ein Artikel zum Thema Methangasausstoß von Milchkühen, hier ein Artikel zur Haltungsbedingungen von Bionutztieren), wieso esse ich dann noch Milchprodukte und Eier? Diese Frage stelle ich mir schon länger, aber mal so bisle auf Käse verzichten (wie ich es ja Anfang Dezember versucht habe) funktioniert bei mir einfach nicht. So bin ich halt. Entweder ganz oder gar nicht.

Ende Dezember habe ich dann auf Twitter einen Artikel von Philipp Steuer gelesen, in dem er vom Veganuar geschrieben hat, mit der Aufforderung doch mal im Januar vegan zu leben. Dazu schickt Philipp Tweets, Posts und Emails zum Durchhalten und Rezepte. Und das hat für mich den Ausschlag gegeben. Ich habe spontan beschlossen mitzumachen (Philipp hat übrigens mit ca. 200 Teilnehmern gerechnet, es sind nun mehrere 1000. Allerdings hat er auf allen Kanälen zusammen auch 200.000 Follower!).

Mein Fazit nach der Hälfte des Januars: Es läuft super, und momentan gibt es keinen Grund im Februar damit aufzuhören. Ich habe meine Ernährung umgestellt, und das kochen ist etwas aufwändiger, aber das hab ich gut im Griff. Ich esse morgens unter der Woche jetzt einen Apfel (bisher oft Butterbrezel mit einem Cappuccino), mittags Brot mit veganem Aufstrich und Gemüse (bisher irgendwas fertiges vom Bäcker) und abends koch ich eben. Viele Gerichte wandle ich einfach um, manches koche ich aber für meinen Mann auch extra.

Mit den veganen Zutaten wie Hafermilch, Sojasahne, veganem Käse usw. tu ich mir noch etwas schwer (wie und wo wurde es hergestellt, ist das wirklich gesund…) und versuche nicht zuviel davon zu kaufen/benutzen, sondern anderweitig vegan zu kochen.

Wie ich es mache wenn ich wo eingeladen bin weiß ich noch nicht (wobei ich gestern Abend bei Freunden zum Pizza essen eingeladen war, und einfach meinen Käse mitgenommen habe, was kein Problem war), das muss ich mal noch abwarten. Und wo ich mir auch unsicher bin ist wie ich es auf Auslandsreisen hinbekomme, oder im Urlaub. Allerdings brauch ich ja auch nicht strenger sein wie nötig, und so denke ich, dass ich dann eben auch mal Ausnahmen mache. Mal sehen.

Also, wenn ihr Rezeptideen oder Tipps für veganes Essen habt: Her damit!

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Zeit

16. Januar 2019

Keiner von uns kommt lebend hier raus.

Also hört auf euch wie ein Andenken zu behandeln.

Esst leckeres Essen.

Spaziert in der Sonne.

Springt ins Meer.

Sagt die Wahrheit, tragt Euer Herz auf der Zunge.

Seid albern, seid freundlich, seit komisch.

Für nichts anderes ist Zeit.

A. Hopkins

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Konsumverzicht

wie geht „nichts kaufen“

Im Hinblick auf unseren bevorstehenden Umzug habe ich die letzten Tage mal wieder ausgemistet. Und zwar dieses mal Papierkram. Ich habe also alte Rechnungen, die älter als 10 Jahre waren (Rechnungen ab 1993!) und die ich nicht mehr gebraucht habe vernichtet. Schon irgendwie spannend zu sehen für was ich früher Geld ausgegeben habe. Denn es waren viele Rechnungen für Kleidung dabei, die ich im Internet, oder früher noch im Katalog gekauft habe. Witzig anzuschauen waren aber auch alte Rechnungen für Kleidungsstücke die ich heute noch trage!

Nun habe ich seit über 2 Jahren kein konventionelles Kleidungsstück (ausser Unterwäsche) mehr gekauft.  Ihr fragt Euch vielleicht: Wie geht „nichts kaufen“.

Ich finde dies ehrlich gesagt sehr einfach. Wahrscheinlich aber auch, weil ich mich daran gewöhnt habe. Ich habe mir das shoppen abgewöhnt. Und zwar, in dem ich mich der Versuchung nicht aussetze. Ich gehe nicht einfach so in die Stadt zum bummeln. Und wenn ich in der Stadt Besorgungen mache, dann gehe ich nicht in Klamottenläden. Ich schaue keine Modezeitschriften an, die in mir einen Kaufwunsch wecken könnten, und ich surfe nicht auf Kleidungs-Onlineshops. Ganz einfach also! 🙂

Allerdings: wieso sollte ich auch etwas kaufen? Ich brauch ja nichts. Die Inventur hat ja gezeigt, dass ich genug Kleidung habe.

In einigen Wochen ist bei uns in der Nachbargemeinde eine Kleider-Second-Hand-Börse. Und schon 2 Frauen haben mich gefragt ob wir hingehen sollen. Beides mal habe ich abgesagt, denn ich weiß ich würde etwas kaufen, das ich nicht benötige.

In diesem Sinne: viel Erfolg beim „nichts kaufen“!

 

 

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Kleiderschrank Inventur 2019

Auch dieses Jahr hat mich der Inhalt meines Kleiderschranks als ganzes interessiert, und ich habe Inventur gemacht. Die erste Überraschung war, dass ich letztes Jahr zufällig auch am 6.1. Inventur gemacht habe (hier gehts zum Artikel)! Die zweite Überraschung war, dass ich echt eine schlechte Wegwerferin bin. Oder eine gute Bewahrerin, wie man es halt sehen will…

Ich habe nämlich dieses Jahr einiges „neues“ (Second Hand natürlich) gekauft, aber altes nicht weg geworfen. Neues gekauft habe ich, da einiges altes nicht mehr so ansehlich war, aber irgendwie dann doch noch zu gut zum wegwerfen. Spätestens vor dem Umzug muß ich an das Thema nochmal dran. Denn beim konkreten durchschauen des Kleiderschranks fiel mir wieder auf, dass ich nur ca. 30% regelmässig trage… Nicht gut!

Insgesamt hat sich mein Bestand verringert, von 215 Teilen auf 194, hauptsächlich aufgrund meiner Aufräumaktion bei Handtaschen und Schuhen.

Fazit: Mir tuts gut alles 1x im Jahr kritisch anzuschauen, und vor dem Umzug muß noch einiges raus!

Kleiderschrank Inventur Annette www.annettebloggt.de
06.01.18 06.01.19
was Kategorie Anzahl Anzahl
Blazer Jäckchen 10 8
Winterkleider Kleider 4 3
Sommerkleider Kleider 4 5
klassische Langarmbluse Oberteil 13 13
Sommerbluse Kurzarm Oberteil 7 7
Bolero Jäckchen 1 1
Bodywarmer Weste Jäckchen 1 1
schwarze Stoffhosen Hosen 4 4
weit geschnittene Winterhose Hosen 2 0
gute Jeans Hosen 5 4
chice Sommerhose lang Hosen 3 4
3/4 Sommerhose Hosen 2 1
Bermuda Hosen 3 6
Jeans Bermuda Hosen 2 2
Sommer Leinenhose Hosen 2 2
Wollrock kurz Röcke 4 5
Jeans Rock Röcke 1
Wollrock lang Röcke 1 1
chicker Rock Röcke 3
Sommerrock Röcke 4 4
Freizeit Stickjacke Jäckchen 3 1
Pullover langarm Oberteil 6 6
Pullunder Oberteil 1 1
chice Strickjacke Jäckchen 1 1
T-Shirt Cooperate Identity Oberteil 5 5
T-Shirt Freizeit Oberteil 5 5
Basic T-Shirt schwarz Oberteil 2 5
chice T-Shirts Oberteil 8 3
Rollkragenpullover schwarz Oberteil 3 3
chices Longsleeve/Bluse Oberteil 5 8
Basic Longsleeve schwarz/grau/blau Oberteil 9 9
Fleece Oberteil 2 2
Hoody Oberteil 2 2
chices Top Oberteil 8 6
Freizeit Top Oberteil 7 6
Basic Top schwarz Oberteil 3 3
Freizeit Jeans Hosen 2 1
Abendkleid besonderes 2 2
Standesamt Anzug besonderes 1 1
Dirndl besonderes 1 1
Brautkleid besonderes 1 1
Sofa Hose Hosen 3 3
Sommerjacke Jacken 2 3
Winterjacke Jacken 4 3
Softshell Jacken 1 1
Übergangsmantel Jacken 2 1
Underknee Stiefel Schuhe 4 4
Stiefeletten Schuhe 6 4
Halbschuhe Schuhe 5 2
Pumps Schuhe 7 3
Ballerinas Schuhe 4 4
Sandalen Schuhe 6 6
Turnschuhe/Wanderschuhe Schuhe 4 2
Clutch Taschen 7 3
kleine Handtasche Taschen 3 2
große Handtasche Taschen 8 6
Summe 215 194
Summe Kategorie Jäckchen 16 12
Summe Kategorie Jacken 9 8
Summe Kategorie Hosen 25 24
Summe Kategorie Oberteile 86 84
Summe Kategorie Röcke 9 10
Summe Kategorie Kleider 8 8
Summe Kategorie Schuhe 36 25
Summe Kategorie Taschen 18 11

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Lesenswert

Die Geschichte des Wassers

11. Januar 2019

Endlich mal wieder ein gutes Buch! Innerhalb von 2 Tagen habe ich über Weihnachten die 474 Seiten verschlungen.

Das Buch besteht aus 3 Handlungssträngen. Einmal begleitet der Leser die fast 70 jährige Norwegin Signe auf ihrer Reise mit dem Segelschiff von Norwegen nach Frankreich im Jahr 2017. Dabei gibt es Rückblenden in die Kindheit von Signe. Nach und nach werden die Vergangenheit und die Gegenwart von Signe zu einem Bild. Signe ist Journalistin und Umweltaktivistin. Der 3. Handlungsstrang spielt 2041 in Frankreich und begleitet den Flüchtling David mit seiner Tochter Lou. Die beiden sind Klimaflüchtlinge und sind auf dem Weg in eines der „Wasserländer“ (so werden im Buch die Nordeuropäischen Länder bezeichnet, in denen es noch regnet). In Südeuropa hat es seit Jahren nicht geregnet, in Spanien gab es bereits einen Bürgerkrieg um den Fluss Ebro.

Wie diese 3 Handlungsstränge zusammen gehören, und was Signe und David verbindet erzähle ich hier jetzt der Spannung wegen nicht…. 🙂

Das Buch hat mich aufgewühlt und geschockt. Bilder von Flüchtlingslagern habe ich vor Augen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Europäer auf der Flucht sind. Andererseits hat es bei uns im Sommer 2018 fast 3 Monate lang nicht geregnet.

Ein gutes Buch, das ich gerne ausleihe.

Das Erstlingswerk der Autorin Maja Lunde „Die Geschichte der Bienen“ steht jetzt auf meiner Lese-Wunsch-Liste.

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Flickwerk

9. Januar 2019

Hier habe ich Euch erzählt, dass ich meine Lieblingsjeans habe flicken lassen. Die reparierte Stelle am Hintern hält auch noch super. Nun ist sie mir aber leider am Knie gerissen. Der Stoff war schon länger sehr dünn, und jetzt wars das halt. Und jetzt? Nochmal zum Jeansdoktor und reparieren lassen? Oder Abschied nehmen? Ich habe noch 4 weitere Jeans, aber keine passt so gut wie diese. Neukaufen ist ja keine Alternative, und auf Ebay schau ich schon, finde genau diese aber nicht. Hm. Schwierig. Was denkt ihr?

 

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Lesenswert

Nudges

5. Januar 2019

Mal wieder: Nicht lesenswert! Schade!

Ich bin mit großen Erwartungen an dieses Buch dran gegangen: Beruflich und privat hat mich das Thema interessiert. Letzten Endes habe ich mich aber durch 2/3 des Buchs gequält. Es wird sehr ausführlich darauf eingegangen was Unternehmen oder Staaten tun können um Mitarbeiter oder Einwohner dazu zu bringen mehr für die private Rentenversicherung zu tun. Dies aber alles aus amerikanischer Sicht. Für mich als Deutsche leider großteils nicht zutreffend. Auf wenigen Seiten wird noch auf Umweltaspekte eingegangen, aber viel zu wenig, und meiner Meinung nach auch überaltet. Eine Idee wie Hotels den Stromverbrauch reduzieren können war z.B., dass die Türen mit eine Karte geöffnet werden, und diese Karten dann im Zimmer eingesteckt werden müssen, damit das Licht und die Klimaanlage funktioniert. Ja, das ist eine geniale Idee, aber sie wird seit bestimmt 10 Jahren in Europa umgesetzt, und inzwischen auch in USA. Somit nicht mehr wirklich erwähnenswert.

Das Fazit des Buches ist: Wenn man will, dass jemand etwas tut, muß man es der Person so einfach wie möglich machen dies zu tun.

Als wir vor einigen Tagen einen Strafzettel erhalten haben musste ich daran denken. Auf dem Strafzettel war nämlich ein QR-Code abgedruckt. Das Scannen führte zur PayPal Seite, und der Strafzettel konnte innerhalb 1 Minute gezahlt werden. Ich bin mir sicher, dass die Gemeinde seit Einführung dieses Zahlungsmethode deutlich weniger Geld und Zeit für Mahnungen ausgibt!!

Wie immer: ich verleihe das Buch gern!

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